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Mappei Stützen und Rechnungsstellung

Gerade habe ich endlich für mein GTD-System ein super-Zubehör gefunden,  Mappenstützen von Classei. Der große Vorteil davon: Die Mappen stehen in den Boxen auch stabil wenn diese nicht voll sind - damit kann man seine GTD-Ablage viel entspannter aufbauen. :)

Und noch ein witziges Detail: Classei gewährt 2% Skonto wenn man zügig bezahlt. Das bedeutet natürlich das sie eigentlich 2% mehr verlangen, wenn man nicht zügig bezahlt. Ich wette aber, dass das viele Leute dazu veranlasst schnell zu bezahlen. Und das finde ich einen schönen Trick. :-)

Umfragen und Ergebnisse - so gehts!

Viel zu selten kriegt man mal bescheid wenn man an einer Umfrage / Untersuchung teilgenommen hat und dann endlich die Ergebnisse vorlegen.

Um so schöner wenn das mal funktioniert!

 Die Uni Augsburg hat das mal richtig gemacht!

Und dann auch gleich  zur nächsten Runde eingeladen. Jawohl!

Klarträumen

 Klarträumen ist etwas das ich gerne lernen möchte und das mich derzeit beschäftigt. Erste Resultate habe ich schon - denn nach Jahren in denen ich mich vielleicht an einen Traum pro halbes Jahr erinnern konnte, erinnere ich mich jetzt an ein bis drei Träume pro nacht.

Stattlich. :-)

Sehr gut funktioniert für mich dass ich vor dem Schlafengehen via iPhone noch ein zwei YouTube Videos zu Klarträumen sehe um mich a) fortzubilden und b) mein Gehirn mit Klarträumen zu beschäftigen um die Warscheinlichkeit zu erhöhen dass ich mich an Träume erinnere (und später dass ich in einem Traum merke dass ich träume).

Eine super Einführung finde ich nach wie vor  Reece Jones  2,  3, aber auch andere Videos von ihm sind interessant (gleiten allerdings recht schnell in viel zu esoterische Gefilde ab für meinen Geschmack).

Abends (und morgens bevor ich noch einmal zum Träumen einschlafe) verwende ich momentan zur Beschäftigung mit meinem Träumen die Videos von  Lucidipedia die zwar etwa länglich, dafür aber gut verständlich und sehr Detailreich gute Tips zum Träumen geben. Besonders gefallen mir daran die vielen Beispiele die er gibt und die Art wie er sie erklärt.

Noch ein paar Webseiten:

Aber auch eine einfache  YouTube Suche bringt erstaunlich viele Ergebnisse.

Wo findet Innovation beim Lehren statt?

Früher mal dachte ich, dass das ja in den Universitäten sein muss. Schließlich ist da alles auf einem fleck. Forscher und Lehrer und Schüler.

Optimale Bedingungen eigentlich - nur dass dort an der Lehre überhaupt nicht geforscht wurde. Schließlich war das ja nur ein Anhängsel das Zeit kostet. Kein Forschungsgebiet.

In der Schule natürlich sowieso nicht und danach?

Im Beruf?

Ich bin natürlich mein eigenes Forschungssubjekt, weil ich weiter lerne und das beobachte. Und für mich selber ist es natürlich so dass ich ständig mit Innovationen habe, durch meine Möglichkeit das Netz zu verwenden.

Aber ab und an trifft man auf etwas großartiges. In einem  Interview von John Udell bin ich auf die  Khan Academy gestoßen.

Das ist ein Mensch der seine Erfüllung darin findet dass er kurze Videos (~10 Minuten lang) aufnimmt in denen er eine Sache - ein Konzept aus Mathematik, Physik, Chemie, Finanzen und vielen weiteren Themen.

Und die sind gut!

Ausserdem hat er  eine Software online gestellt die ein sehr spannendes Konzept verfolgt: Wissen ist dort als Graph aufgestellt - von einfachster Addition bis zu relativ komplexen Themen. (Aber viel weniger als als Video verfügbar ist).

Der Clou: Man fängt bei einfacher Addition an und kriegt die nächst-Schwierigeren Aufgaben erst wenn man 10 Aufgaben aus einem Wissensgebiet erfolgreich direkt hintereinander gelöst hat.

Dazu gibt es jeweils den ganzen Lösungsweg plus einen Link auf das dazugehörige Video wenn man es noch mal im Detail braucht.

Das führt dazu dass Kinder gerade bei Mathe ihre Lücken auffüllen können die sie irgendwo im Verständnis haben. Und das finde ich Großartig - denn das ist eines der größten Probleme von Großgruppen-Lernen. Wenn ein Thema vorbei ist, dann ist es vorbei - egal ob man es verstanden hat oder nicht.

Verdammt schade dass es noch soo lange dauern wird bis solche Konzepte auch in der "Offiziellen" Lehre angekommen sind.

100 mal Floss Weekly

:) Einer meiner Lieblingspodcasts hat es jetzt auf die 100. Ausgabe gebracht.

Und da muss ich doch mal gratulieren. Vor allem weil ich bei der Quiz-Show über Programmiersprachen und deren Verbreitung absolut herzhaft gelacht habe. :-)

Hörenswert! Immer wieder großartige Interviews mit Machern von Open Source Projekten.

[Hier gehts zur 100-sten Show  http://twit.tv/floss100]

Grand Unified Theory of Programming?

Das höchste Ziel in der Physik ist alle Kräfte durch eine Formel auszudrücken bzw. sie in Beziehung zueinander zu setzen. Maxwell zum Beispiel gelang das für elektrische und magnetische Felder - und dafür ist er noch heute berühmt.

In der Software-Entwicklung gibt es so etwas bisher nicht. Klar, es gibt Daumenregeln, so wie:

Aber, und das ist der wichtige Teil: diese Daumenregeln sind keine Unifikation die die verschiedenen Probleme beim Programmieren abwägen und in Beziehung setzen.

Daher finde ich  Jim Weirichs Vortrag  The Building Blocks of Modularity sehr spannend - denn da stellt er den Ansatz der  Connascence vor (ab Folie 35).

Das ist letztlich eine Klassifizierung welche Art von Abhängigkeit man sich durch welche Programmiertechnik einfängt - und damit kann man 'normales' Refactoring anwenden um von problematischeren Connascence's (?) zu weniger problematischen zu kommen.

Ach ja, ursprünglich kommt das aus dem Buch  What every Programmer should know about Object Oriented Design. Davon kann man aber Getrost nur noch den dritten Teil lesen (über Connascence) - der rest ist nach 15 Jahren einfach veraltet. :)

** Niemand sagt das so gut wie Kent Beck: "Lots of little pieces - Good code invariably has small methods and small objects. Only by factoring the system into many small pieces of state and function can you hope to satisfy the “once and only once” rule. I get lots of resistance to this idea, especially from experienced developers, but no one thing I do to systems provides as much help as breaking it into more pieces."

Hamam

Beautiful Code

"Lest mehr Code!" werde ich mir immer als Schlusswort des  Literarischen Code-Quartetts merken.

Und weil man ja auch verdauen muss was man liest, empfiehlt sich natürlich guter Code - an dem man auch noch mehr lernen kann.

Daher war ich begeistert, dass O'Reilly das Buch  Beautiful Code ( blog) herausbrachte. Das geniale daran: Es werden nicht nur gute Programme abgedruckt, sondern Erklärungen, was hervorragende Programmierer daran schön finden und warum!

Und was für Perlen da drin sind.

Besonders haben mir gefallen (ich bin noch nicht durch)

  • Kapitel 1: Regex matcher in C - Brian Kernighan hat Stil! (und pointer :)
  • Kapitel 14: Wie sich LAPACK über die Zeit und die verwendete Hardware veränderte
  • Kapitel 17: Ein Rundgang durch die Layer des Virtuellen Dateisystems von BSD
  • Kapitel 18: Wie Pythons Dictionaries implementiert sind
  • Kapitel 22: Deadlock-Detection und subtile Bugs im Solaris Kernel (faszinierend)

Und so geht es grade weiter.

Gibts auf  Amazon oder einem Tracker in deiner Nähe.

  • Posted: 2008-02-08 05:05 (Updated: 2008-02-08 21:07)
  • Author: dwt
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