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Mappei Stützen und Rechnungsstellung

Gerade habe ich endlich für mein GTD-System ein super-Zubehör gefunden,  Mappenstützen von Classei. Der große Vorteil davon: Die Mappen stehen in den Boxen auch stabil wenn diese nicht voll sind - damit kann man seine GTD-Ablage viel entspannter aufbauen. :)

Und noch ein witziges Detail: Classei gewährt 2% Skonto wenn man zügig bezahlt. Das bedeutet natürlich das sie eigentlich 2% mehr verlangen, wenn man nicht zügig bezahlt. Ich wette aber, dass das viele Leute dazu veranlasst schnell zu bezahlen. Und das finde ich einen schönen Trick. :-)

Umfragen und Ergebnisse - so gehts!

Viel zu selten kriegt man mal bescheid wenn man an einer Umfrage / Untersuchung teilgenommen hat und dann endlich die Ergebnisse vorlegen.

Um so schöner wenn das mal funktioniert!

 Die Uni Augsburg hat das mal richtig gemacht!

Und dann auch gleich  zur nächsten Runde eingeladen. Jawohl!

Die meisten wissenschaftlichen Ergebnisse sind falsch

Geiler Titel eh? Trotzdem das Ergebnis gut replizierbarer wissenschaftlicher Forschung. Hach die Ironie.

 Hier gibt es dazu einen sehr schönen Artikel. (via fefe)

Die schönsten Testsuiten

Sowas wünsche ich mir auch mal für andere Programmiersprachen. Eine ständig aktuelle Hitliste der schönsten Testsuiten von Open Source software.

 Sowas hier - aber systematisch und crowdsourced immer aktuell.

Hach, man kann träumen. :-)

Klarträumen

 Klarträumen ist etwas das ich gerne lernen möchte und das mich derzeit beschäftigt. Erste Resultate habe ich schon - denn nach Jahren in denen ich mich vielleicht an einen Traum pro halbes Jahr erinnern konnte, erinnere ich mich jetzt an ein bis drei Träume pro nacht.

Stattlich. :-)

Sehr gut funktioniert für mich dass ich vor dem Schlafengehen via iPhone noch ein zwei YouTube Videos zu Klarträumen sehe um mich a) fortzubilden und b) mein Gehirn mit Klarträumen zu beschäftigen um die Warscheinlichkeit zu erhöhen dass ich mich an Träume erinnere (und später dass ich in einem Traum merke dass ich träume).

Eine super Einführung finde ich nach wie vor  Reece Jones  2,  3, aber auch andere Videos von ihm sind interessant (gleiten allerdings recht schnell in viel zu esoterische Gefilde ab für meinen Geschmack).

Abends (und morgens bevor ich noch einmal zum Träumen einschlafe) verwende ich momentan zur Beschäftigung mit meinem Träumen die Videos von  Lucidipedia die zwar etwa länglich, dafür aber gut verständlich und sehr Detailreich gute Tips zum Träumen geben. Besonders gefallen mir daran die vielen Beispiele die er gibt und die Art wie er sie erklärt.

Noch ein paar Webseiten:

Aber auch eine einfache  YouTube Suche bringt erstaunlich viele Ergebnisse.

Wo findet Innovation beim Lehren statt?

Früher mal dachte ich, dass das ja in den Universitäten sein muss. Schließlich ist da alles auf einem fleck. Forscher und Lehrer und Schüler.

Optimale Bedingungen eigentlich - nur dass dort an der Lehre überhaupt nicht geforscht wurde. Schließlich war das ja nur ein Anhängsel das Zeit kostet. Kein Forschungsgebiet.

In der Schule natürlich sowieso nicht und danach?

Im Beruf?

Ich bin natürlich mein eigenes Forschungssubjekt, weil ich weiter lerne und das beobachte. Und für mich selber ist es natürlich so dass ich ständig mit Innovationen habe, durch meine Möglichkeit das Netz zu verwenden.

Aber ab und an trifft man auf etwas großartiges. In einem  Interview von John Udell bin ich auf die  Khan Academy gestoßen.

Das ist ein Mensch der seine Erfüllung darin findet dass er kurze Videos (~10 Minuten lang) aufnimmt in denen er eine Sache - ein Konzept aus Mathematik, Physik, Chemie, Finanzen und vielen weiteren Themen.

Und die sind gut!

Ausserdem hat er  eine Software online gestellt die ein sehr spannendes Konzept verfolgt: Wissen ist dort als Graph aufgestellt - von einfachster Addition bis zu relativ komplexen Themen. (Aber viel weniger als als Video verfügbar ist).

Der Clou: Man fängt bei einfacher Addition an und kriegt die nächst-Schwierigeren Aufgaben erst wenn man 10 Aufgaben aus einem Wissensgebiet erfolgreich direkt hintereinander gelöst hat.

Dazu gibt es jeweils den ganzen Lösungsweg plus einen Link auf das dazugehörige Video wenn man es noch mal im Detail braucht.

Das führt dazu dass Kinder gerade bei Mathe ihre Lücken auffüllen können die sie irgendwo im Verständnis haben. Und das finde ich Großartig - denn das ist eines der größten Probleme von Großgruppen-Lernen. Wenn ein Thema vorbei ist, dann ist es vorbei - egal ob man es verstanden hat oder nicht.

Verdammt schade dass es noch soo lange dauern wird bis solche Konzepte auch in der "Offiziellen" Lehre angekommen sind.

Gletscher Rückzug

Klima-Veränderung ist ein schwer zugängliches Thema.

Aber auch Sau-Wichtig. Und daher finde ich es grandios was James Balog für eine Arbeit gemacht hat um den Gletscher-Rückzug zu dokumentieren. Mit knapp 30 Zeitraffer-Kammeras macht er über Jahre Hinweg jede Stunde ein Bild von vielen Gletschern und daraus dann einen Film.

Wow.

100 mal Floss Weekly

:) Einer meiner Lieblingspodcasts hat es jetzt auf die 100. Ausgabe gebracht.

Und da muss ich doch mal gratulieren. Vor allem weil ich bei der Quiz-Show über Programmiersprachen und deren Verbreitung absolut herzhaft gelacht habe. :-)

Hörenswert! Immer wieder großartige Interviews mit Machern von Open Source Projekten.

[Hier gehts zur 100-sten Show  http://twit.tv/floss100]

Python distributions

Endlich mal hab ich einen überblick gefunden wo die Entwicklung momentan hingeht.

 http://mail.python.org/pipermail/python-dev/2009-October/092754.html

Kurz zusammengefasst:

  • easy_install, ez_setup und Konsorten wird sterben.  distribute ist die Zukunft
  • easy_install wird sterben ->  pip ist die Zukunft
  • Metadata wird aus dem setup.py script herauswandern und stattdessen in einem ini file zur Verfügung gestellt (Da ist mir noch nicht ganz klar wie das funktionieren soll - aber gut).
  • Deinstallieren wird auch mit den distutils gehen - man braucht also nicht mehr pip um das zu machen

Und noch mehr. Aber das find ich schon mal am wichtigsten. :)

Hamam

Google Wave kurz erklärt

Agil ist so eine Sache

jeder will es sein, und fast niemand ist es wirklich. Zumindest ist das meine Beobachtung.

Um so besser dass es einige Firmen gibt die versuchen ihre Prozesse transparent zu machen und herzeigen wie sie Arbeiten.

 Hashrocket hat z.B.  einen Vimeo Channel auf dem sie immer wieder Videos veröffentlichen.

 Besonders spannend finde ich das Video über ihren Daily Standup. Details wie der "Speakers-Ball" find ich einfach klasse. Sehenswert!

Interview mit De:Bug

Spannend wars, gestern das Interview mit  De:bug natürlich gings um die ganzen Piraten-Sachen - wie wir vermitteln dass wir es ernst meinen, warum man uns wählen sollte, etc.

Für mich spannender war danach das Gegeninterview wo wir den Chefredakteur mal ein bisschen zu dem Magazin fragen konnten. Erst mal das Übliche, sie beziehen ca. 80% ihrer Einnahmen aus Anzeigen und nur ca. 20% aus Magazinverkäufen. Auch spannend, das Magazin lebt letztlich seit seiner Gründung von einem Monat auf den nächsten - etwas das ich inzwischen bei vielen Magazinen vermute - auch wenn man das auf den ersten Blick gar nicht sieht.

Aber: Seit die "Wirtschaftskriese" losgebrochen ist hat das Anzeigenvollumen nicht wirklich zurückgegangen (!) - allerdings hat sich das Verhalten der Kunden verändert. Jetzt wird nicht mehr ein Jahr im Voraus geplant und gebucht, sondern nur noch von Monat zu Monat. Und das macht natürlich schlechte Planungsmöglichkeiten.

Auch fand ich sehr spannend aus meiner Sicht als Agiler Softwareentwickler auf die Zeitungsproduktion zu schauen - Jeden Monat ein Produkt von hoher Qualität auf den Punkt produzieren. Und das ganze mit gigantischem Kommunikationsoverhead - schließlich geht es ja beim Magazinproduzieren um nichts anderes.

Spannend. :)

Ein Film über Softwareentwicklung

 Der erste überhaupt!

Insbesondere ist einer der betreuenden Professoren mein Onkel - daher hab ich den Link auch. :)

Das Konzept dass das Projekt rollend von einer Generation von Studenten an die nächsten weitergegeben wird find ich klasse. Code, Dokumentation, Bugs - alles kriegt man von den Vorgängern. Und da kommt noch mehr gutes: Kurze Iterationen 3 Wochen pro Iteration, klare review und status Meetings am ende jeder Iteration.

Soweit so gut. Einiges hat mir aber auch nicht so gut gefallen. Z.B.:

  • Ein Semester nur Planung und Einarbeitung - in dieser Zeit wird für die simulierte Firma kein Wert erzeugt den sie Verkaufen können. Das haben die Studenten auch selber gemerkt. "Die erste Phase war recht lang und damit auch sehr kostenintensiv." No shit sherlock.
  • Und natürlich lauter Spezialisten - keine Polivalente Teams
  • Die ganze Suite der Rational Tools wird eingesetzt
  •  RUP als Prozess- mit all seiner "Schönheit"

Das Projekt wird als klassischer Wasserfall umgesetzt - und das Feedback der simulierten Kunden war dann auch klar: "Es gab da einige Momente im Projekt, da hätte man schon lange gesagt: 'Ich kündige den Vertrag und wechsle die Firma'".

Man könnte also sagen die Studenten sind optimal auf das Wirtschaftsleben vorbereitet.

Aber alle Kritik zur Seite: Das ist trotzdem noch lange das beste Software-Projekt das ich bisher gesehen habe.

Javascript - the good parts

Beim Schimpfen über Javascript vergisst man immer gerne dass da doch relativ viel von Scheme drin ist.

Zum Glück gibt es Douglas Crockford - und der hat  bei Google darüber gesprochen was die guten und schlechten sachen sind.

Sehenswert wenn man mit Javascript arbeitet / arbeiten muss.

p.s. Er hat auch  JSLint geschrieben.

Ruby Videos

Während meinem Urlaub habe ich mir eine Menge Videos angesehen - so viel Zeit hat man ja sonst nicht. Allerdings nicht irgendwas. (OK, etwas  Daily Show war auch dabei :)

Diese Videos haben mir besonders gut gefallen:

  •  Jive Talkin: DSL Design and Construction From a creator of many DSLs a short overview over the specific techniques and how he goes about doing them. (Test driven of course)
  •  Improving the usuability of your Ruby on Rails application A nice talk about website usability and very specific things that you can do to enhance it (with a great example)
  •  Tourbus A really nice talk about how to optimize ruby on rails applications (but really it's more general and can be used for anything). He especially talks about how you can easily get one to two orders of magnitude speed improvements on the first optimization pass of an app.
  •  BDD with Cucumber A talk about how Behaviour Driven Development works in practice and how it can be used to drive development - from a guy at Thoughtworks who gives very practical examples.
  •  La Dolce Vita Rubyista A talk about how agile development should be - shown in a series of short movies which are quite funny.
  •  Testing as Communication How Programmer Testing can be used to achieve better communication with your customers.
  •  Aristotle and the art of software development A talk about three major currents of philossophy - and how they may relate to software development and which programming language to choose.
  •  Using Metrics to take a look at your code Talk about possible code metrics and how to use them to discover and keep an eye on bad parts of your code.
  •  Effective and creative coding Talk of a psychologist about directed attention and how to recharge it to be a more effective and creative coder
  •  The Grand Unified Theory... ... of Programming. In this talk, Jim Weirich talks about Connescance as a guide to how to determine what is good and what isn't good programming.

Und auf diese Tools bin ich dabei noch mal gestoßen - dabei sind wirklich ein paar sachen die extra cool sind:

Wie definiert man Mash Up?

 So.

Definitiv. Jedes der Videos aus dem das zusammengeschnitten wurde findet man auf Youtube.

Soo cool.

Großgruppen Moderationstraining III

So, heute war der  Open Space ( mehr) als Hauptschwerpunkt - sonst gab es nicht so viel.

Der war eigentlich kurz eingeführt - am Anfang die Erklärung was die Regeln und Gesetze sind - und dann ging es auch schon los. Etwas untypisch war dass wir nur zwei Arbeitsphasen hatten und auch am Schluss kaum eine Auswertung stattfand.

Aber auch so war es schon sehr spannend.

Am Schluss noch eine Abschlusstechnik die ich schön Fand: Ein  Talking Stick wurde in die Mitte des Kreises gelegt und wer wollte konnte ihn sich nehmen und etwas zu den Veranstaltern und Teilnehmern sagen.

Das hat ein wenig dazu geführt dass derjenige der den Stock hatte sich gerne etwas verquatscht hat - und das ist für diese Technik wohl auch verhältnismäßig typisch. Gleichzeitig gab es aber auch besinnliche Pausen zwischen den Beitragenden, so dass der Abschluss schön ruhig wurde.

So, und jetzt ruh ich mich aus.

Großgruppen Moderationstraining II

Puppenspieler Phew... anstrengend und interessant wars wieder. Thema heute war grob die tiefere Beschäftigung mit dem Thema "Welches Mindset hat der Großgruppen-Begleiter".

Der Triftige Unterschied ist nämlich, dass man beim Begleiten von Großgruppen ein völlig anderes Mindset benötigt als wenn man kleine Gruppen Begleitet. Und zwar deshalb, weil viele Techniken und Möglichkeiten die man vielleicht für kleine Gruppen noch benötigt für große Gruppen einfach nicht mehr funktionieren.

Zum Beispiel: Gestern Abend gab es vor dem Ende noch ein Stück Vortrag - die Moderatoren auf der Bühne und die Teilnehmer davor in Vortrags-Manier - in fünf Reihen.

Und das klappte nicht sehr gut. Die Moderatoren waren ohne Mikrofon kaum verständlich, die Schrift auf den Schaubildern nicht mehr Lesbar, wenn aus dem Publikum jemand etwas sagte hat man es nicht verstanden...

Heute Morgen dagegen war das Setting anders: Die Teilnehmer saßen in einem dreireihigen Kreis mit vielen Durchgängen, die Moderatoren hatten ein Stück des Kreises offen gelassen und dort ihre Pinwände aufgebaut.

Und der Unterschied war phänomenal - alle Probleme vom Vortrag waren damit Ausgeräumt. Mikrofone waren nicht mehr Notwendig, alle so nah dass die (etwas größer geschriebenen) Karten lesen konnten, Publikumsmeldungen konnten von allen verstanden werden, man hat auch gut gesehen wer etwas sagte... In kurz, eine Eindrucksvolle Demonstration was ein Unterschied eine etwas andere Technik macht - bzw. was passiert wenn man nicht geeignete Techniken einsetzt.

Heute der Tag startete nach einer Pause (sehr schönes Stilmittel!) und einer kurzen Einführung mit  Murmelgruppen zu der Frage was wir für Probleme in der Großgruppen-Moderation schon hatten. Das Ziel dafür war solche Probleme zusammenzutragen um im nächsten Schritt in einem  Fish Bowl nächer darauf einzugehen.

Do's Murmelgruppen sind eine Methode die man sehr schön in fast beliebigen anderen Settings einsetzen kann um diese Aufzulockern. Die Idee ist dass die Teilnehmer in kleinen Gruppen, 2-3 Personen, zu einer bestimmten Frage diskutieren. Damit erreicht man neben einer Aktivierung jedes Teilnehmers zu einer Frage eine wesentlich größere Aktivierung bzw. deutlich gesunkene Hemmschwellen der Teilnehmer Fragen zu stellen. Ausserdem haben noch einmal alle Teilnehmer die Chance neue Personen kennenzulernen.

Der Fish-Bowl danach funktionierte so, dass sechs Freiwillige sich in einen kleinen Kreis in der Mitte setzten um dort stellvertretend für die große Gruppe eine Diskussion zu führen. Der Clou dabei: Ein siebter Stuhl bleibt frei und darf jederzeit von einem der Zuschauer "genommen" werden um ein Statement oder eine Frage oder Hinweis einzubringen (Das Fische-Füttern). Die Idee ist, dass die Technik einer wesentlich größeren Gruppe eine Fruchtbare Diskussion erlaubt als wenn einfach jeder versuchte Mitzudiskutieren. Die Technik hat natürlich auch ihre Begrenzungen - und eine davon haben wir heute direkt erlebt. Wenn das Thema nämlich nicht klar ist, oder die "Abgesandten" nicht direkt jemanden haben den sie vertreten, dann sind die Zuschauer aussen herum schnell unzufrieden mit dem Ergebnis - allerdings ist das Ergebnis immer noch viel besser als wenn einfach jeder drauflos diskutieren würde.

Don'ts Wichtig für einen funktionierenden Fish-Bowl ist dabei eine klare Themen-Definition, bzw. ein klarer Auftrag an die "Abgeordneten" was sie Diskutieren sollen. Sehr gut funktioniert der Fish-Bowl auch zur Streit-Schlichtung, bzw. Diskussion zwischen zwei oder drei Gruppen - insbesondere bei emotionalen Themen. Vorteile hier sind dass die Stellvertreter die einzigen sind die Diskutieren, daher können die Personen aussen sich ganz auf die Argumente konzentrieren. Manche Teilnehmer kannten auch noch Variationen - eine Anmoderation um die Diskutanten besser zu fokussieren, eine Arbeitsgruppe pro Diskutant die sich auch während der Diskussion mit diesen Beraten darf, die freiwillige Aufgabe des Diskussionsplatzes wenn ein Diskutant das Gefühl hat dass er nichts mehr Beiträgt, und auch Varianten wo der siebte Stuhl belegt werden kann und dann freiwillig ein anderer Aufstehen muss bevor die Diskussion weitergehen darf.

Total klasse fand ich dabei auch eine Telnehmerin die sich auf den siebten Stuhl setzte und die Frage stellte, wie man denn damit umgehen könnte wenn sich Teilnehmer nicht an die Regeln halten sondern diese Einfach brechen. Das geniale daran: Danach blieb sie einfach sitzen und diskutierte im Fish-Bowl mit.

:-)

Eine Wundervolle Meta-Ebene - und es hat ganz schön lange gedauert bis die meisten Zuschauer dass überhaupt gemerkt haben was da los war. Großartig.

Philosophische Begründung des Moderatorbegriffs Nach dem Mittagessen war dann noch etwas Vortrag über das Mindset eines Großgruppen-Begleiters und danach eine Übung in der dass gehörte Umgesetzt werden sollte.

Das war dann wieder in Kleingruppen á 5 Teilnehmer in denen einer der Moderator / Begleiter war. Und es war spannend. Das Zurücknehmen als Moderator um die Gruppe Arbeiten zu lassen ist fast in keiner der Gruppen geglückt - ja es gab sogar richtiggehend Verärgertheit über die unklare Definition der Aufgabe, oder die zu klare Definition der Aufgabe und die Kritik dass die Moderator-Rolle mit so viel Kontrolle aufgefüllt wurde.

Sehr Spannend.

Zum Abschluss dann noch eine sehr schön energetisierende Technik. Die Teilnehmer standen sich in zwei Kreisen gegenüber und jedes Paar hatte je eine Minute Zeit um dem Gegenüber zu einer gegebenen Frage ("Was hast Du heute mitgenommen", "Was hat dich Schmunzeln lassen", ...) etwas zu erzählen. Nach Ablauf der Zeit ging jeder einen Schritt nach Rechts und man hatte den nächsten Partner für die nächste Frage.

Phew - das muss reichen.

Großgruppen-Moderationstraining I

Whew.... Das war jetzt schon etwas anstrengend - aber gleichzeitig auch spannend.

Kurz zum Kontext - heute war der erste Tag des  Großgruppen-Moderationstrainings.

Und es hat Spaß gemacht.

Tische-Übersicht

Programm heute war recht Kurz und Bündig - Erst ein sehr Kurzer Einführungsvortrag (~10 Minuten) mit den wichtigsten Regeln, dann ein  World-Café ( auch hier), anschließend eine tiefergehende Einführung in die nächsten zwei Tage und am Schluss eine Stern-Abfrage für den Abschluss.

Das Welt-Café war in diesem Zusammenhang eine schöne Methode um für eine große Gruppe von Menschen (60 Leute) recht schnell einen gewissen Überblick zu erhalten wie die anderen Leute Ticken und was sie so können. Ich habe zum Beispiel herausgefunden dass ich beileibe nicht der einzige war der an Politik und Moderation interessiert war - und dass jede Menge professionelle Moderatoren zu ihrer eigenen Fortbildung anwesend waren. (Das find ich natürlich ein gutes Zeichen!). Kurz zum Café - es waren kleine Café-Tische aufgestellt - so viele dass pro Tisch etwa vier Leute Platz hatten. Von den drei Runden waren die ersten Beiden für den Hintergrund und was einen zu dem Training bringt reserviert, während es in der dritten um die Wünsche an das Training ging. Das Nette bei dieser Methode: Dadurch dass man jederzeit auf die Tischdecke schreiben und Malen konnte und sollte waren am Schluss alle Tischdecken ein Stück Dokumentation was besprochen wurde. Sehr schön. Etwas anstrengend war es die ganze Zeit zu stehen - aber hey, das war es wert. Nach dem Vortrag der Veranstalter gab es dann noch eine konventionelle Kartenabfrage und eine Themensammlung (aus der dritten Runde des World-Cafés) - die aber größtenteils von den Moderatoren vorgegeben wurde.

Schön fand ich dabei dass die grenzen von ungenügenden Moderations-methoden hier sehr schön und interaktiv gezeigt wurden (ich bin mir immer noch nicht ganz sicher ob das Absicht war). So war die Schrift auf den Moderationskarten und diese selbst zu klein, die Fragen aus dem Publikum konnte nicht jeder Hören, die Mikrofonverstärkten Stimmen so laut dass es keinen Spaß machte, aber ohne Mikro wiederum so leise dass es auch keinen Spaß machte...

Ein Tisch im Detail Am Schluss war noch eine schöne Technik, deren Name ich aber leider nicht verstanden hatte (naja, soll ja noch eine ausführliche Dokumentation geben). Stern- oder Mandala-Abfrage hatte ich verstanden - dazu spuckt Google aber nichts aus. Ah well. Funktionieren tut es so dass sich alle im Kreis aufstellen und jeder der etwas Sagen will (nacheinander!) in die Mitte geht und es sagt. Dann kann jeder, der will, so weit auf den Menschen in der Mitte zugehen wie er ihm Zustimmt. Dass erfordert Mut - macht aber auch Spaß und sorgt angeblich dafür dass nur wichtige Sachen angesprochen werden. Jeder der Möchte kommt zu Wort, niemand muss sagen "find ich auch" oder "ist schon alles gesagt worden". Ach ja, und sobald die Gruppe genug hat, sagt sie dass auch sehr deutlich - eine schöne und schnelle Art Schluss zu machen und das wichtigste Feedback aufzugreifen.

 Großgruppenmoderation (Wikipedia)

Bankenkriese

 Der Spiegel hat ein schönes Interview mit James Galbraith das die wesentlichen Punkte auf den Tisch bringt:

  1. Wenn eine Bank an die Wand gefahren wurde (und nur durch Steuergelder gestützte Institute sind praktisch Pleite) dann hat das Management dort keine Anreize mehr vernünftig zu Arbeiten. Stattdessen ist jetzt jedes Riesiko recht. Denn entweder wird die Bank eh zugemacht (dann wars auch egal) oder vom Staat gerettet (dann wars auch egal).
  2. Aktionäre müssen nicht gerettet werden. Die die noch da sind, sind die die auf die Rettung vom Staat spekulieren - und müssen daher nicht gerettet werden.

Amen.

 via

Wie kommt der Krieg in die schreibende Zunft?

 Wie kommt der Krieg in die Köpfe- und in die Herzen unserer Kinder - was so eine Überschrift trägt kann ja nix taugen. Erwartungsgemäß haben sich  andere  dann  auch  schon darüber aufgeregt - es gibt also eigentlich kaum noch etwas zu schreiben.

Aber mein Vater hat mich um einen Kommentar gebeten - und den wollte ich dann nicht in meiner e-mail inbox vergammeln lassen.

-- snip --

Ich möchte gerne den Begriff "Killerspiele" streichen, er ist genauso-wenig wie "Raubkopie" dazu geeignet das Thema zu erörtern.

Erst mal Prinzipiell: Der Jugendschutz ist in Deutschland härter als in jedem anderen Land der Welt. Spiele wie Counterstrike, Doom 3, Call of Duty und wie sie alle heißen sind schon gar nicht für Kinder unter 16 Jahren zugänglich und viele sogar erst ab 18.

Wenn Eltern ihren Kinder diese Spiele trotzdem zugänglich machen haben sie auch die Verantwortung dafür. Und wenn Eltern keine Teilhabe daran haben was ihre Kinder am Computer machen, dann ist das auch ein Problem - aber nicht durch irgendwelche Verbote zu lösen.

Und das ist eigentlich der Kern der Debatte: Alle diese Spiele sind für Kinder per Gesetz schon heute nicht zugänglich. Weitergehende Verbote können nur noch bedeuten dass auch Erwachsenen der Konsum verboten wird.

Das hilft aber überhaupt nix gegen das Argument: "Ja dann laden sie es sich halt runter".

Dagegen hilft aber natürlich kein Gesetz.

Ergo sehe ich nicht dass da etwas zu tun ist - die ganze Alarmschlägerei ist dann nur noch Aufmerksamkeitshaschen.

Hier noch ein paar Kommentare:

Killerspiele sind Landminen für die Seele

Und Tanzen führt zu Unkäuschheit, Sex und Teufelsanbetung.

Die Soldaten werden desensibilisiert und fürs Töten konditioniert, die Tötungshemmung wird abgebaut.

Soldatentraining ist heute auch ohne Computerspiele so effektiv dass jeder Soldat abdrückt - im Gegensatz zu noch im zweiten Weltkrieg wo immer noch viele Soldaten einfach in die Luft geschossen haben.

Überhaupt fände ich es weit sinnvoller diese ganze Argumentation so zu ändern dass sie sich auf Soldaten bezieht - das könnte ich wenigstens noch unterstützen.

Wenn man etwas machen möchte, dann meiner Meinung nach noch am ehesten dass man die Anzahl der Waffen in Deutschland noch weiter vermindert. Das ist dann zwar schade für die Leute die das toll finden, aber eben aus vielen Gründen wünschenswert.

die Rendite ist riesig, denn Computerspiele sind teuer bei geringen Investitionen.

Falsch. Die großen Produktionen sind extrem-teuer, das durchschnittliche Budget von Hollywood-Filmen ist längst erreicht. Teuer ist dabei vor allem das extrem detaillierte gestalten von Spiel-Umgebungen.

Spielentwicklung und Forschungen über militärische Simulationen ergänzen einander.

Die US-Arme hat ein Budget von mehreren Milliarden Dollars für Simulationsgeräte. Klar dass es Firmen gibt die das bedienen. Das sind aber meiner Meinung nach erstaunlich wenige.

Mit Nebelbegriffen [..] wird pseudo-wissenschaftlich suggeriert, dass Kinder und Jugendliche mit Killerspielen sinnvoll „umgehen“ könnten, ohne seelischen und körperlichen Schaden zu nehmen. Die Spiele sind aber gerade so angelegt, dass dies nicht möglich ist.

Und mit Fernsehen, Rockmusik und Büchern ist das natürlich ganz anders.

Was ich positiv finde: Im typischen vierschritt aus Ignorieren, Verlachen, Bekämpfen, Gewinnen (was auch immer das heißt) sind die Computerspiele wohl kurz vor dem letzten Stadium.

-- fin --

Wer ist Erfolgreich und warum?

Diese Frage  versucht Malcolm Gladwell zu beantworten - und ich finde er hat wie immer einen erleuchtenden Ansatz.

Der Kern-Punkt: Wir haben in unserer Gesellschaft ganz systematisch komplett dämliche Regeln die jede Menge Leute davon abhalten dass zu erreichen was sie erreichen können.

Und das ist Fürchterlich! Denn im Gegnsatz zu Armut, die wir nur sehr schwer lösen können, sind die meisten dieser Regeln komplett zufällig und absolut leicht zu ändern!

Ein Beispiel: Schule. In Amerika sind Reiche Kinder immer besser als arme Kinder. Wieso? Wenn man zu Beginn des Schuljahres misst, und am Ende erreichen Arme Kinder sogar einen größeren Fortschritt als Reiche - aber in den Sommerferien tut sich eine Kluft auf. Die Reichen kinder machen genau so große Fortschritte wie in der Schulzeit und die Armen quasi gar nicht.

Und die Sommerferien sind in Amerika 3 Monate lang.

Richtig Absurd wird das ganze wenn man sich anschaut wieso diese Ferien eingeführt wurden: Die Schulreformer im 19. Jahrhundert haben die Sommerferien nämlich eingeführt weil sie Überzeugt waren dass zu viel Schule bei Kindern zu Wahnsinn führt.

Doh.

Und dass passiert wenn man Politik macht ohne sich die Gründe anzuschauen wieso Entscheidungen gefällt werden und wurden. :-(

 Ganz hervorragender Podcast - unbedingt anhören.

Scatman John

Gerade bin ich im Retro-Groove und höre alte Musik die ich früher mal cool fand. Au backe ist das manchmal Peinlich.

Aber, manche Sachen sind absolut immer noch gut.

 Scatman John - I'm a scatman zum Beispiel. Den fand ich früher großartig - dabei habe ich noch nicht einmal verstanden was er da eigentlich singt.

Jetzt versteh ich es und find es noch einmal extra cool.

Leider ist er seit 1999 schon tot. RIP!

  • Posted: 2009-03-14 21:24 (Updated: 2009-03-14 21:30)
  • Author: dwt
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  • Comments (0)

Der sechste Sinn

Wäre es nicht cool wenn man beliebige Metadaten zu irgend etwas an beliebigen Stellen abrufen könnte?

Am MIT Media Lab haben sie dazu einen Demonstrator gebaut - eine Webcam, plus einen kleinen Rechner plus einen batteriegetriebenen Mini-Beamer - und das alles zum umhängen.

Damit kann man dann zum Beispiel beim Einkaufen zu einem Produkt abrufen ob es ökologisch hergestellt wurde, wie das Produkt bei Amazon bewertet wird, wie sich eine Geschichte weiter entwickelt hat die man gerade in der Zeitung ließt, ob und wie viel sich ein Flug verspätet hat für den man gerade sein Ticket anschaut... Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Das coole daran ist dass der Apparat letztlich auf Gesten reagiert und auf jede Oberfläche projizieren kann. Also zum Beispiel eine Tastatur auf die eigene Hand - für einen Taschenrechner, oder eine Telefontastatur, oder es kann erkennen wenn man eine "Photo-Geste" macht und kann ein Photo machen von dem was man gerade sieht.

Pretty neat he?

 Hier gibts ein Demo-Video auf der TED-Conference

(Danke an Joachim für den Hinweis)

Netzmusik

Vor einiger Zeit bin ich in der  c't auf einen Webseitenhinweis gestolpert -  das Phlow Magazin. Ein c't Schreiberling der über und mit Musik schreiben wollte.

 Und es macht immer wieder spaß dort mal reinzuhören.

Was ist open source?

 Nat Torkington (der Organisator der  Oscon meint dass man das am besten anhand einer Therapiesitzung erklären kann.

Einer Therapiesitzung, die von "Mon and Pop Business" besucht wird, die einfach nicht mehr verstehen was ihre Kinder (Open Source) tun und was sie bewegt.

Großartig. :)

 Hier gibts das Video

Warum setzt Sun auf Open Source?

Neulich habe ich einen  spannenden Pocast mit einem Interview von Simon Phipps gehört. Das Thema: Warum setzt Sun so auf Open Source wie sie es tun?

Das ganze Interview war spannend - vor allem weil Simon neben dem Marketting-Speak von Sun auch tatsächlich etwas interessantes zu seinen Ansichten über die Gesellschaft gesagt hat. Und das finde ich "spot on".

Hier ein paar ausschnitte.


Why should a company like Sun be at all concerned about open source?

The key thought is anchored in looking at thrends in society. If you look at whats happening in societies around the world, ever since the internet became indemic, there has been a topological shift in the structure of society. Society used to be structured on a hub and spoke basis. With people controlling communications and rare resources at the hub and citizens and employees and consumers at the spokes.

What the pervasive nature of the internet made happen, was that the topology of society gradually changed from hub and spoke to mesh. As that's happened, the way that the business interests are being conducted has gradually migrated from a world of secrecy giving confidence and security to a world with transparency with privacy giving confidence and security.

We have looked at that trend - and we are absolutely convinced that if we are going to be a leading technology company in the 21st century, we have to adapt the company to live in that meshed society and to fit in with the emerging norm of transparency with privacy.

Do other companies see the world as you do?

I think that it is pretty slow spreading. One of the problems that you have as a business is that you get trapped in what I call the success trap. There's a book from Richard Dawkins called "Climbing Mountain Probable" where he talks about the success trap - how organisms can only evolve to a pinacle of quality. And they can never evolve to a higher pinacle if the route to that higher pinacle if the route to that higher pinacle involves degrading the organism. They can never go down to a valley to reach a higher peak. And it's the same with businesses. A business that is successfull and profitable, cannot afford to become unsuccessfull and unprofitable in order to become better.

Companies have to exploit their fallow periods. IBM did this very successfully by using it's failure to reinvent itself. I believe that that is what Sun has been doing at the beginning of this decade as well. It was using a period of failure and unprofitability to transform itself. Other companies which did not have this blessing of failure (which is a funny word - but still true), will indeed find themselves in a really tough place as we move into the society that is based on a mesh culture and that values transparency with privacy.

You could look at the dilemma that the music industry has got. Still making lots of money, a lot of that money is based on a paranoia around keeping secrets and keeping control. The're going to have a hell of a time transforming into an industry for the networked society. Guess what: We're beginning to see the symptoms of that as they attacked their customers and as they try and protect outdated business models.

...

This is what absolutely fascinates me. I think that what we're seing here is a meta-effect in action. I think that by introducing the web browser and providing a really good reason why the world wanted to get wired, Tim Berners Lee has triggered an epochal change in the structure of society. And that's going to work itself out in all sorts of ways.

...

I was having a conversation with a customer a little bit earlier on, talking to them about the stages that businesses go through as they become open source businesses. I definitely see an evolutionary cycle in becoming an open source business.

So the first step is to make it free as in beer. No charge.

I think there's a stage before there. The Instinct to keep secrets is so strong in most software companies that the first stage that they go through is the willingness to collaborate with their friends and partners. That's Microsoft shared source for example. Every business that has depended on secret software and secret source goes through that first stage of wanting to open up but retain control and boundaries.

They then go on to a stage where they realize that they can be completely open but under the terms of a license. That's the stage where companies are busy nitpicking over every line in every license and are trying to work out the perfect licenses. It's that stage of maturity that lead to license proliferation at OSI and it was inevitable in my view.

The stage beyond there is where they begin to realize that code is king. And that the license doesn't matter so much as long as the code gets written and gets written fast and well.

And then there's a stage beyond that, where people begin to realize that community is king and that actually you don't have to write all the code and you don't have to control all the code. It's actually the community where all the benefits that make you successful are gonna come from.

I see businesses gradually moving along that maturity timescale. Going through each of the phases and believing that it's the endpoint. It may be that there's a point on after communities that I haven't seen yet.

Endlich @ und € in Ubuntu

Schon länger betreibe ich ein  Ubuntu in  VirtualBox - einfach weil es geht und man es dann doch irgendwann braucht wenn man keine Zeit hat es einzurichten.

Und das ist geil.

Die Geschwindigkeit ist ok (man muss nur die Guest-Aditions installieren) und im Nahtlosen Modus kann man die Ubuntu Fenster einfach eingebettet in den normalen Desktop benutzen

Nice. Wenn da nicht der ärger mit @ und € wäre - ausgerechnet die gehen nämlich per default nicht.

Fear no more, ich hab es hingekriegt. (Ubuntu Gnome Default Desktop 8.11)

  • Menü System -> Einstellungen -> Tastatur
  • Zweiter Reiter ("Belegungen")
  • Tastatur: Apple, Apple (oben wie unten, das korrekte "MacBook/MacBook Pro (intl)" ließ sich nicht auswählen)
  • Belegung "Germany Macintosh" war schon ausgewählt
  • Weiter gehts bei "Other Options" darunter
  • In dem Fenster was dann aufgeht dann "Third level choosers" aufklappen und
  • "Press any of Alt keys to choose 3rd level" auswählen

Yay!

Jetzt muss ich nur noch herausfinden wie man Controll und Command austauscht, damit die Tastatur Shortcuts vernünftig funktionieren...

 via

Scrum Story estimation

ist schwer. Um so wichtiger finde ich gute Tips wie man das machen kann.

 Jay Fields hat dazu gute Sachen zu sagen.

Lesenswert.

Change you can download

Jede Menge Congressional Reports - also Ergebnisse die der wissenschaftliche Dienst des Amerikanischen Kongresses erarbeitet hat  zum download.

Fuck yeah. Wikileaks rockt mächtig!

 via

OD Completion Dictionary works with Xcode 3

Hrm, das ist mir doch ganz entgangen bisher.

Aber:  here it is!

Was es tut: Beliebige Textbausteine in Xcode schnell einsetzen. Das geht zwar auch ohne ODCompletionDictionary, aber, mit kann man es auch in Xcode live bearbeiten. Und das macht das Feature eigentlich erst richtig nützlich.

Model View Controller - endlich mal erklärt

 Per Video.

Groooßartig. :-D

Stop-Motion Videos are all the rage...

25C3 vorbei

war das anstrengend.

Die Highlights waren für mich das  Piratenprojekt zu Liquid Democracy und die  Bierfass-Verleihung für den OpenTracker. Der Rest war natürlich auch grandios - aber darüber schreiben schon andere und ich später auch noch mal.

Mein Persönliches Ergebnis für den 25C3 ist eine kleine Implementierung einer Proxy-Voting-Engine in Python - das ist aber natürlich mehr ein Proof of Concept denn irgend etwas anderes - und das muss man jetzt erst einmal irgendwo implementieren um es tatsächlich benutzen zu können.

World of Goo

Was soll ich sagen - ich bin begeistert.

 Das Spiel ist eine Mischung aus Cracy-Machines und Lemmings und macht gerade ob des total einfachen Spielprinzips unheimlich Spaß.

Aufmerksam bin ich darauf geworden, weil die Entwickler Ron Carmel und Kyle Gabler sich entschieden haben  in ihr Spiel keinerlei Kopierschutz einzubauen.

Da musste ich es doch gleich ausprobieren - und hab es mir gerade gekauft. Absolut das Geld wert. ( 15 €)

Meine Empfehlung für Weihnachten. (Mac und Windows, Linux ist gerade noch in der Entwicklung)

Windows für Atom U-Boote

 BAE führt in den UK die Konversion der Kontrollsysteme durch.

Gut oder schlecht?

Gut
"Blue Screen of Death" hat eine ganz neue Bedeutung... Vielleicht ist das die ultimative Befriedungsmaschine?
Bad
Windows kann Atomraketen abfeuern? Oder irgend welche Waffen? *angst*

Was macht erfolgreich?

 Richard St. John auf der TED Konferenz sagt es sind 8 Dinge.

  • Leidenschaft
  • Harte Arbeit
  • Fokus
  • Ausdauer
  • Ideen haben
  • Etwas gut machen
  • Immer wieder versuchen
  • Dienen

Dem stimme ich voll zu.

Liblingsutilities: Mehrere Zwischenablagen

Das ist ein eher unbekanntes Utility das mir aber unheimlich Zeit spart:  PTHPasteboard.

Unglaublich gut. Schnell und einfach so viele Zwischenablagen wie man will - die auch über Neustarts gesichert werden.

Und das ganze für umsonst - wo alle anderen Clipboard-Applikationen (und davon gibt's viele) Geld kosten.

Man kann natürlich auch für PTH-Pasteboard Geld bezahlen - aber nur wenn man noch fortgeschrittenere Features braucht.

Unheimlich nützlich - sofort installieren und einen Tag bewust ausprobieren - schon kommt man nicht mehr ohne aus.

Open Trace

Zeigt was die Vorratsdatenspeicherung bedeuten kann. Eine Webseite auf der man surfen kann - und während dessen werden ein paar der Fingerabdrücke die man hinterlässt ausgewertet und daraus ein Profil erstellt.

 Wirklich hochspannend was dabei herauskommt.

Das passt finde ich hervorragend zu der Tatsache, dass im letzten Jahr  in 2200 (zwei tausend zwei hundert) Gerichtsprozessen von Richtern angeordnet wurde solche Verbindungsdaten zu nutzen. ( via)

Großartig. Unsere Regierung kann nicht einmal sagen dass die Daten irgend etwas genutzt haben, aber jeder bedient sich schon mal kräftig daran. Von wegen "nur in schwersten fällen".

p.s.: Wenn man zwei drei Webseiten aufgerufen hat, muss man oben in der Mitte auf "Profil auslesen" klicken um sich den wirklich beängstigenden Teil anzusehen.

Gründung Bürgerplattform Moabit: Wir sind da!

Bühne So heißen sie.

Heute fand sie statt. Die Gründung. Zumindest haben die Veranstalter dass so genannt.

Genau genommen fand die auf 90 minuten geplante Veranstaltung (in einer  Boxhalle!) nämlich nach zwei ein halb Jahre Vorarbeit mit den ganzen lokalen Vereinigungen statt. Die haben sich dort getroffen - jeder Verein oder Kirche oder Gemeinde oder irgend etwas hat sich vorgestellt und auch gesagt wie viele Leute sie mitgebracht haben.

Immer unterbrochen von fetziger Trommelmusik und auch ein paar Sketchen.

Und der Saal war proppevoll! So voll, dass der Veranstalter gebeten hat, dass die Jungen Leute aufstehen mögen für die Älteren. Und die Teilnehmer haben applaudiert und es gemacht. (Detail: die meisten Ordner waren Frauen - und nicht wenige mit Kopftuch)

Großartig.

Dann hat sich die Plattform vorgestellt und anhand von Adjektiven verortet:

  • Bunt: Weil so verschiedene Gruppen, Religionen, Geschlechter und Generationen dabei sind
  • Unparteiisch: Weil keine Wählerstimmen gebraucht werden
  • Kraftvoll: Weil über 40 Organisationen vertreten werden
  • Wissend: Weil alle Mitglieder aus Moabit und Wedding sind und daher wissen was die Probleme sind
  • Zielstrebig und Selbstbewusst: Weil man für Ergebnisse Arbeitet, kompromissbereit, aber hart in der Sache
  • Langlebig: Als dritte Kraft neben Wirtschaft und Politik, als im positiven Sinne: "Unruhestifter und Anstifter!"

Saal

Danach haben alle Teilnehmenden Organisationen mehrsprachig und mit vielen persönlichen Grußworten vorgestellt. Jeweils mit erklärung warum sie teilnehmen und mit wie vielen Leuten sie gekommen sind: 10, 15, 12, 49, 160... Alles zusammen waren etwa 1200 Leute anwesend (und das war eine realistische Zahl)

Sätze daraus: "Gemeinsam sind wir Stark!", "Misch dich ein, misch mit!", "Let us stay together, work together, fight together, for the common good!", "Ein Verantwortlicher musste jemand im Krankenhaus besuchen, Kieferbruch, Intolleranz und der übliche Baseballschläger.", "Der Islam fordert uns auf uns zu engagieren", "Zwischen Knast und Kanzleramt", "Geht nicht, gibts nicht!"

Und damit war die Bürgerplattform  Wir sind da! gegründet.

Ach ja, als Abschluss der Vorstellungsrunde hat  Dico noch Werbung für die Fortbildungen gemacht die sie in Community Organising für die Teilnehmer der beteiligten Gruppen anbieten.

Und die Arbeit fing an. Einzelne Community-Leader haben erzählt was in den Bereichen die Sie überblicken jeweils ein großes Problem ist. Zwei Beispiele: Die meisten Migrantenkinder schaffen es nicht in ein Gymnasium zu kommen sondern müssen stattdessen Arbeiten - daher kriegen sie zu wenig Bildung mit und schlechtere Jobs. Oder das vor einer Kirche ständig gesoffen wird, bis Schießereien stattfinden.

Dann musste ich leider gehen, obwohl ich gerne geblieben wäre.

Hoch spannend.

Das Life Bildarchiv ist online gegangen

Wohl eines der wichtigsten Bildarchive unserer Zeit.  Hier.

Besonders beeindruckend finde ich die Übersichtsbilder über Hiroshima.

 via

Erstes Cocoa Heads Berlin Meeting

So, gegründet ist sie also die  CocoaHeads Chapter Berlin. Und Lustig wars auch - immerhin doch 15 Cocoa-Programmierer, die meisten davon überraschenderweise fürs iPhone. Und auch eine Menge Leute die mann schon kennt.

Der Entwickler von  Aurora,  AppFresh und  Fahrinfo Berlin war da (der überraschenderweise in Potsdam immer noch studiert!), der Entwickler von  GarageSale, einige Leute aus der iPhone-Abteilung von  Neofonie und natürlich  der Gründer und noch einige  Freelancer und andere Gesellen bei denen ich mich nicht mehr an die Applikationen erinnern kann.

Also ein ganz hervorragender Start für ein Kakaokopftreffen. :)

Obamas elektronischer Wahlsieg

Vor ein paar Tagen hat mir ein Bekannter ganz begeistert davon erzählt, wie sehr Obama gewonnen hätte, weil er das Internet endlich richtig benutzt.

Erstaunlicherweise habe ich davon sehr wenig mitbekommen - daher war ich etwas skeptisch. Jetzt habe ich einen ganz hervorragenden Bericht von meinem Bekannten Wolfgang Goede gelesen -  der in Amerika als Wahlhelfer gearbeitet hat, um die Wahl und ihre Ergebnisse besser zu verstehen.

Ich bin persönlich ja der Meinung dass seine Fähigkeiten als Community-Organizer weit mehr mit dem Wahlsieg zu tun haben als mein Bekannter dachte - aber er hat tatsächlich viele dinge Online gemacht.

 Und will das auch weiter tun.

Das finde ich großartig.

Piratenpartei Berlin Blog

 Noch zwar unter einer obskuren URL aber das ändert sich auch bald  hat sich geändert.

Yay, wir haben einen Blog eingerichtet.

:)

  • Posted: 2008-11-06 20:14 (Updated: 2008-11-15 08:15)
  • Author: dwt
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Die Wahl in Amerika

Faszinierend finde ich ja schöne verfahren um die Ergebnisse der Wahl vorherzusagen.

Toll finde ich in diesem Fall  Crowdsourcing also die Idee, das lokale Wissen von ganz vielen Menschen über ihre Umgebung auf eine Art und Weise zusammen zu führen die daraus weit mehr macht als die Summe der einzelnen ist.

Eine Sache sind z.B. [Decision Markets] also eine Börse wo die leute Geld auf verschiedene Ergebnisse setzen können. Wie z.B. bei  Intrade. Die haben zum Beispiel einen Markt für die Wahl heute Abend:  Intrade - Realtime Election Tracking. Spannend vor allem die Übersicht über die letzten drei Monate.

Ein CCC'ler sagte dazu nur: "Decision Markets sind so genau, dass man damit sogar Wahlcomputer-Manipulationen nachweisen kann." Und dann: "Ich habe 100$ auf McCain gesetzt. Wenn er gewinnt krieg ich 950$." Die Antwort: "Auch ein Trostplfaster."

Spannend nicht?

 Hier schon mal die Ergebnisse.

Captcha again

Kongress zum bedingungslosen Grundeinkommen

Ich find User-Ideen großartig

Einfach mal kreativ mit der Techik umgehen. Mal probieren und testen und dann die Erfahrung austauschen.

http://failblog.files.wordpress.com/2008/09/fail-owned-yahoo-science-mirror-fail1.jpg ( via)

Unglaublich über sowas einfach herzuziehen.  Einfach die eingebaute Kamera als Spiegel verwenden. Zum Beispiel  damit.

Wie kriegt man eigentlich mit was sich im Linux Kernel so tut?

Schließlich gibt es dort nicht so ausgezeichnete release notes wie man sie von  Eclipse,  Gnome oder  Ubuntu kennt.

Die Antwort ist überraschenderweise:  Heise lesen. Und sogar  optional auch auf englisch.

Darfs noch etwas mehr Atommüll sein?

Gerne auch Freihaus...

 Extra 3 hat es mal wieder genagelt.

:-)

Wundervolle Werbung...

Applicationen in den !AppStore zu kriegen...

... ist schwer.

Glücklicherweise  wurde der Prozess endlich offen gelegt!

Afro Samurai

Wunderschönes Comic - gezeichnet und gesprochen von Meistern.

Eine schräge Mischung aus japanischem Samurai-Gemetzel mit western Einflüssen plus Handies und Roboter...

 Muss man sehen.

( Mehr  Info)

Ein Tool sie zu finden und alle zu binden...

... auf die Shell zu ziehen und ins Highlighting zu ziehen. :) (Sorry, ich muss dringend mal wieder  Herr der Ringe anschauen)

Mir geht es um grep, der Urgroßvater aller Projektweiten Suchmöglichkeiten. Das kann viel - aber nicht alles.

Zum Beispiel ist es nicht besonders einfach in einem Projekt zu suchen dass SVN für die Versionskontrolle einsetzt. Grep besteht nämlich darauf dass es unbedingt bei -r auch in .svn Verzeichnissen suchen will. Und das beste: es gibt zwar eine Option --exclude - die funktioniert aber nur auf File-Basis. Das heißt man kann damit keine Verzeichnisse (wie z.B. .svn) ausschließen.

Doh.

Die Entwickler sagen dazu dass man doch lieber find . mumbojumbomagic | grep muster benutzen soll. Tja.

Enter  Ack. Die Lösung aller Probleme. :)

  • Das Tool sucht standardmäßig rekursiv - d.h. man muss nicht ständig -r angeben.
  • Es ignoriert standardmäßig .svn .hg .git etc. Verzeichnisse - daher muss man nicht ständig irrelevante Resultate ignorieren.
  • Man kann mit switches wie --python oder --objc nur in Dateien dieses Typs suchen.
  • Man hat vollständige Unterstützung für Perls Regular Expressions auf der Kommandozeile (das Tool ist in Perl geschrieben)
  • Man kann das Tool supereinfach in ~/.ackrc konfigurieren.

Hier meine .ackrc:

$ cat ~./ackrc
--type-set=nib=.nib
--type-add=objc=.mm
--ignore-dir=build

Schick ne?

 Hier zu finden.

2008/09/13/13.40

Flüssigkeit != Flüssig

Was ich als Spaß alles verpasst habe, weil ich  sowas  noch  nicht gesehen habe.

Damit ist sogar endlich geklärt wie es  Jesus geschafft hat über das Wasser zu gehen.

:-)

Ach ja,  die Erklärung (Wikipedia) und  mehr details (Wikipedia) und  eine Anleitung zum Selber herstellen.

Have phun!

Schadenfreude ist..

 ... die schönste freude.

Stimmt einfach. :)

Adium + OTR

So I want to be able to chat to my buddies in private. This is still very hard - one has to have all sorts of knowledge about encryption to get it right and even then the process is painful and hard to get right. Well, it's time to do something about it.  Adium has supported  OTR for some time now, and OTR recently gained the ability to use the  Socialist Millionaire Protocol as a means for authenticating chat partners to each other. The problem is, It's just not yet implemented in Adium.

We'd like to change that.

(Disclaimer: Imagine in long and fearful words me saying that this is not final and is just part of my thinking process and stuff I want to get feedback on) The obvious first thing to do is to think about the GUI and what I want to achieve there. Adium is quite good, in that it's reasonably easy to set it up so that as much as possible is encrypted, or to start encryption by just a single mouse click. The most pressing problem lies in that it's very hard to verify that a buddy really is who he claims to be. This is because both users have to read and confirm a 20-something digit fingerprint to each other out of the band of im communication (preferably over the phone or in person).

The Socialist Millionaire Protocol offers an alluring alternative - in theory, authentication is now as simple as you asking your partner a question that only he can answer correctly. If he provides the correct answer, dual-sided, authenticated encryption can be established. However, as shown in a  usability study on the Pidgin implementation of OTR bad GUI-Design can still ruin this great idea.

So lets get think about how we can make this work as seamlessly as possible.

Here's the example user that guides my thinking: Andrea, a history student wants to chat with her buddy Bert. She has no deeper understanding of computer science and cryptography, nor is she especially computer savvy. Even so she should be able to effectively secure her privacy with a few clicks and without any studying of handbooks or confusion on her part.

Two parts are needed for this to work:

1) Adium needs to inform her of the 'security status' of her connection without any doubt. This includes that it needs to show her in unambigous ways what she has to do next if she wants to get to a secure chat-connection. 2) Adium needs to allow her to run the Social Millionaire Protocol.

For 1) I have some nice ideas already. (linked to at the end of the article. For 2) I'm still not very far. The obvious way would be to just open another window - but thats merely ok GUI-Design as it completely disrupts whatever the user wanted to do. Another alternative could be to do it inline in the chat window - but this leads to all sorts of confusion, as the chat window suddenly becomes the interface to something completely different than chatting - something which it wasn't meant to do.

So, more drawing board needed there.

On to some mockups. :)

It's all basically the same idea. There are two ways that I see this working: either by showing the status of the chat inline in the message view - or not.

Inline has several advantages - for one, it's a lot easier to program. However, it has severe usability disadvantages. It is hard to see for example, because the font is small and who reads those system messages anyway? Also running the Socialist Millionaire Protocol requires an action by the user, so that leaves me with either adding a hyperlink to the message field to start this (which is unexpected by the user) or just explaining him what to do (which is bad, if I have to explain to him, why not just let him do it from right there?)

So I discarded that idea.

What I really like is Firefox in this regard. Their way of showing that they just suppressed a popup or a cookie is just a perfect example of the kind of interface I have in mind. Easy to see, enough space to put a button and a nice way to tell the user some status that doesn't disturb his workflow if he doesn't bother / can't do anything about it right now.

So I have something like this in mind:

This fits my requirements pretty good (more Ideas I toyed with at the end of the article). It clearly states what is happening, and gives the user an immediate means to do something about it. No confusion possible.

Well, to be frank, wording is still a problem. "Verify his identity" is very long, and will be much longer in german. Same for the first sentence. Some users may also react with a heartfelt: "Now you tell me, when I tried to turn encryption on?". Also what if the user just doesn't care?

Well, I'l ponder that some more.

Next stop: Actually doing the Socialist Millionaire Protocol.

After the user clicks the darned button, there be dragons. As I said above, I briefly toyed with the idea of doing everything inline the message view, however decided against that. My current working thesis is this:

This dialog has some merits: It clearly states what the user is supposed to do. It gives hints on how to do it and what to avoid, and it is mostly text.

Well.... I'm not very content with it yet. Also I haven't had a good look at how  Pidgin actually implements this feature (I wanted to build my own ideas unobstructed first).

Well, onto that later.

Here's the rest of my WIPs:

Note the lock in the menu-bar that also tells me the status of the conversation is private (to make the easy to miss lock in the toolbar more prominent.

I toyed with placing more locks, here's some results:

Just repeating something that doesn't work seems, to force it to work seems foolish though, so I thought about more radical approaches, of which I like this the most:

The problem is to communicate to the user that he is in a completely different status now, and make it accessible at a glance. Well, why dont just change the background color? Again Firefox is an example here, when surfing to a secure site, the status bar is rendered completely different to give the user good feedback. Why not apply that to Adium?

Oh and the inline SMP implementation:

Well.... It could be made to work... from a technological standpoint. :) Maybe it sparks some new ideas.

Want to read more?

  • Posted: 2008-08-19 21:25 (Updated: 2009-10-24 15:57)
  • Author: dwt
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Bei Vorträgen über das Programmieren...

... stellt sich immer wieder die Frage schöne relevante Zitate einzuflechten.

 Well, diese wunderschöne Sammlung macht mir das beim nächsten mal sicher einfacher.

:)

Unsere neutrale und gute Presse

Seit ein paar Jahren muss ich mich mühsam mit dem Gedanken anfreunden, dass unsere Presse vielleicht doch nicht das gelbe vom Ei ist.

Well, aus persönlicher Erfahrung wird man klüger.  Spannend finde ich, das inzwischen auch immer mehr Journalisten dieses Problem einsehen und durchaus auch selbstkritisch sein können.

Besonders spannend finde ich die Beschreibung der Journalistentätigkeit in fremden Ländern. Man fliegt hin, und hat dort am Ziel zwei Menschen die einem Helfen. Ein Übersetzer und ein Fixer. Der letzte ist spannend - denn das ist der, der dem Journalisten die leute vermittelt, die in extrem kurzer Zeit das sagen können, was er hören will.

Wunderschöne Objektivität.

Mehr davon.

(via  fefe)

Template engines in Python

Sind fast alle XML-Basiert, oder haben eine hässliche special case Syntax.

Well, zumindest finde ich das.

Jetzt bin ich über  Jinja gestolpert und war auf den ersten Eindruck erst mal ganz überrascht. Übersichtliche Syntax, kein xml Zwang, und template inheritance.

Muss ich mal genauer anschauen. Immerhin finde ich Xpath wie es in Genshi implementiert ist auch reichlich nice - damit kann man sich wunderschön in bestehende Templates reinhacken - auch wenn die gar nicht dafür gemacht sind wiederverwendet zu werden.

Das ist natürlich gut und schlecht zugleich, daher bin ich mir nicht sicher dass das die beste aller Ideen ist. Also mal schaun.

Falls ich mal wieder Argumente für eine Killerspiele-Debatte brauche...

 ...kann ich ja hier nochmal nachschlagen.

An manchen Stellen noch nicht so stark wie sie sein könnte - aber ansonsten sehr ordentlich.

Wer die Olympia Start-Zeremonie

wie ich auch verpasst hat...

 Kann sie sich ja hier anschauen. :)

Beweismaschine

Open Street Map rules

hard.

Jetzt auch mit  deutscher Homepage. ( Überhaupt ist in Deutschland Kartenmäßig ziemlich was los.)

So cool was man mit den Daten alles anfangen kann und was leute tatsächlich damit tun!

Da wäre zum Beispiel

Absolut cool.

Ich hätte wirklich gerne einen Client für das iPhone... nicht nur zur Anzeige, sondern direkt zum ändern und aufzeichnen. Boah wär das geil.

Leider ist Open Source auf dem iPhone  ein echtes Problem.

  • Posted: 2008-08-08 22:13 (Updated: 2008-08-08 22:40)
  • Author: dwt
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Doufu Mapo...

... ist super lecker. Haben wir gerade grob nach  einem Rezept auf Chefkoch gemacht.

MJAM.

Ach ja, wir haben die Pilze weggelassen, dafür doppelt so viel Fleisch.

Scrumtisch ist rum

.. und ich hab sogar meine  Notizen dort veröffentlicht.

:) Yay!

bzr vs. hg vs. git

Ich fang ja nur langsam an zu verstehen wie sich die verschiedenen Konstrukte unterscheiden.

Da wäre zum Beispiel das immer wieder auftretende Problem das man an Sourcen arbeitet, auf die man nicht comiten kann oder will.

Also zum Beispiel an Bugfixes für ein Projekt, von dem man zwar die Sourcen hat, das aber dooferweise einer Firma gehört die keine comits zulässt. Ah well.

In  Git löst man das, indem man das einfach brancht und bei einem neuen Release mit rebase seine Changes auf die neue Plattform hebt.  Mercurial und  Bazaar lösen das anders, dort gibt es spezielle Plugins  Mercurial Patch-Queues und  Bazaar Looms die ein  Quilt ähnliches Interface bieten um das Problem zu lösen.

Tja, was macht den Unterschied aus?

Eine Sache die mir allmählich aufgeht ist das Teilen dieser Änderungen. Macht man einen Branch und rebased dann immer wieder auf die originalen Sourcen. Das ist super, weil es kein neues Konzept braucht und somit relativ simpel. Aber man kann diesen Branch so gut wie nicht mit anderen leuten Teilen - schließlich verändert man ständig die History. Also doof für die Zusammenarbeit an so einem branch.

Mercurial Patch-Queues sind da besser geeignet - mit dem unterschied das sie extra sind und nicht versioniert werden. Damit kann man sie aber auch nicht teilen.... :) - Das wiederum lässt sich hacken, indem man einfach in dem repository in dem ordner in dem die patch-queue liegt wiederum ein eigenes hg-repository eröffnet. Ein Hack - aber er löst das Problem auf elegante Art und Weise.

Bazaar scheint das mit dem looms am besten gelöst zu haben - die lassen sich nämlich ganz normal im repository pushen - sind aber eben nicht teil der history und führen daher nicht zu den üblen merge-conflikten die man in git erhält.

Auf mich wirkt das so, als zeigen sich die verschiedenen Ideologien der Entwicklungsteams in diesen Entscheidungen: GIT:: KISS - kein neues Konzept (Quilt) ohne das es absolut sein muss, gleichzeitig aber die Linux-Poweruser Mentalität: Wenn du deine History-Verändern willst, dann mach doch, wirst schon wissen was du willst. HG:: Gutes Design, history verändern ist evil - daher musste es was anderes sein. Gleichzeitig ist man aber so stolz auf die Binary- und Wire-Formate, dass man sie nicht verändern darf - daher bleibt die Information aus dem Repository ausgeschlossen. BZR:: Hier wird vor allem auf die Qualität der Code-Basis geachtet, Veränderbarkeit, Usability und schöne API sind dort am wichtigsten - daher ist es überhaupt kein Problem, das die looms natürlich im repository und damit push-bar sind.

Mir ist unklar wie ich das gegeneinander abwägen kann - jede der Mentalitäten hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Zum Beispiel ist mir BZR immer noch zu Langsam um es im täglichen gebrauch einzusetzen - es macht schlicht keinen Spaß.

Andererseits erinnert es mich stark an das alte Mantra: "First make it work, then make it fast!". Also vielleicht wird es doch noch?

p.s.: Ich weiß natürlich das es  Stacked-GIT gibt - aber soweit ich das feststellen konnte, ist das nicht der "recommended way of doing things" in der GIT community.

  • Posted: 2008-08-02 17:51 (Updated: 2008-08-02 17:53)
  • Author: dwt
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Origami ist cool

".. it may even someday save your life."

 Hier kucken. (Ted-Vortrag)

Obama war doch in Berlin..

..und hat da gesprochen.

Ganz hervorragend dazu  der Kommentar von Jon Stewart

I think, the america flags are broken… they're not on fire […] You know, […] there's something about a charismatic leader, rallying huge crowds of Germans in a large public square…

*rofl*

Where the hell is Matt?

Zuverlässiger Spamschutz

kann so einfach sein.

Man muss einfach nur ein Captcha einbauen, dass "zuverlässig" zwischen Mensch und Maschine unterscheidet.

Well, zuverlässig.

Ich jedenfalls fühle mich jetzt offiziell zur Maschine geadelt, denn  bei diesem Captcha bin ich einfach nicht weitergekommen. (Man muss noch sein Alter bestätigen, damit man das Captcha sieht.)

Doh.

Wie lernt man am besten Programmieren?

Hab ich mal für Python gegoogelt.

Und bin erstaunlicherweise auf eine extrem coole idee gestoßen:

Einfach indem man dem Lernenden Rätsel aufgibt, die ihn stück für stück an neue Konzepte aus der Python Standardbibliothek heran bringen.

Definitiv die beste Idee für Übungsaufgaben die ich bisher gesehen habe - und wunderschön über eine Webseite machbar.

 Hier gibts die Rätsel

By the way:  Auf dieses Coole Programm zum Python lernen bin auch auch gestoßen Einfach ein Webbrowser mit einem Manual links, und rechts ein Terminal um das alles auszuprobieren.

Nice!

One does not walk into Mortor!

  • Posted: 2008-07-27 09:40 (Updated: 2008-07-28 09:54)
  • Author: dwt
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DVCS verglichen

Endlich mal ein guter ausgeglichener Vergleich zwischen den drei großen verteilten Versionskontrollsystemen.

 Lest solange er aktuell ist!

  • Posted: 2008-07-27 07:30 (Updated: 2008-07-28 09:54)
  • Author: dwt
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Drogen und andere dinge die man mit python machen kann

 NodeBox ein tool mit dem man in Python die Mac OS X Graphik-Bibliotheken ansprechen kann.

 Die Galerie ist besonders faszinierend.

Git the Basics

 Da hab ich doch endlich eine schöne fundierte Einführung wie mann am besten mit Distributed Revision-Controll-Systemen arbeitet.

Ok, sie ist komplett auf  GIT zugeschnitten, aber trotzdem sehr ordentlich. Vor allem erklärt er auch anschaulich wofür man die advanced features wie rebasing sinnvollerweise verwenden kann.

Also alles in allem eine Empfehlung. :)

Matjessalat mit Roter Beete und Apfel

Mjam....

 etwa so.

Die Universität, der Ort an an dem..

... der aktuelle Wissensstand auf die Studenten trifft, wie der D-Zug auf den auf dem Gleis liegenden.

Oder?

Jedenfalls in einer Hinsicht bemerkenswerterweise überhaupt nicht. Die Lehre.

Die ist nämlich erstaunlich leer von dem was die Forschung über den Menschen und seine Lernfähigkeit gelernt hat.

:-(

Das Buch  Brain Rules von John Medina hat dazu jedenfalls eine Menge zu sagen.

Davon habe ich an der Uni aber allerhöchstens zufällige Bruchstücke gefunden. Erstaunlich dass wir uns diese Institutionalisierte Rückständigkeit erlauben.

Für jeden der Lehrt -> Buch Lesen und umsetzen.  Zum Beispiel den Lehrplan den er selbst auch verwendet.

Ach ja,  bloggen tut er auch. Yeah. :)

Urlaub

Ist schön!

Barfuß laufen den ganzen Tag, jeden tag zweimal im Meer Schwimmen gehen, in der Sonne liegen und lesen...

 Hiddensee machts möglich.

Besonders schön an  Neundorf, es ist eigentlich vor allem nur eine große Wiese, auf die ein paar Häuser gebaut sind. Daher kann man eben auch alles Barfuß erlaufen. :)

Ach ja, Autos gibts auf der Insel natürlich auch keine (ok, die Müllabfuhr und der Elektriker und noch zwei) was die Insel ganz dem Fahrad gehören lässt.

Vitte und Kloster sind etwas größer, da hat man dann weniger Ruhe, in Kloster gibts natürlich noch den berühmten Leuchtturm - aber wer will schon da hin wo die Massen hinstreben...

Natürlich alles ohne Computer, daher auch wenig Posts hier.

Wird sich aber jetzt wieder ändern. :)

iTunes - ohne Schlüssel?

Ist ja nicht so einfach.  Die  verschiedenen  Versuche waren immer mit nur kurzen Halbwertszeiten gesegnet.

Aber  Reqiem ist ganz Nett. Schöne C-Implementierung,  verteilt über viele Torrents und mit einer Homepage die in Freenet gehostet wird (1) kann man sich echte Chancen ausrechnen das es mal bestand haben wird.

Zumindest von einer technischen Seite aus.

Davon abgesehen finde ich den Sourcecode aber auch Schick. :-)

(1) Reqiem Homepage: freenet:USK@GSQgFDoeQUG0cSkbUVYYkB-ssqEEavRdo-RDVEAm0jk,rVvV3LjSZq3UNdGJrrup~~ZBPq4ohBhJeKkREXDLULw,AQACAAE/requiem/-1/

Censorship sells

 and how it does!

Via  Rivva (genaues Post weiß ich nicht mehr)

Outteach

Ich mag es wie  Kathy Sierry bloggt. Immer hat sie den Fokus darauf das Benutzer von Software (oder von irgend etwas) dadurch mehr schaffen können.

Das ist der richtige Ansatz.

Zusammengefasst ist dieser Grundsatz vielleicht  in dem Zitat: "Outteach not outspend".

Ich bin noch am Überlegen wie das auf Novamedia anzuwenden ist - aber

Stop Shopping!

 Bloggalujah to ya all!

Now Introducing:  Reverend Billy and the Church of Stop Shopping

 Und darüber gibts auch eine Dokumentation,  die ich mir gerade angesehen habe. Großartig.

Politik und Unterhaltung und auch noch Spiritualität - alles zusammen. Großartig.

Kritische Anmerkungen:

  • Wie ginge es unserer Wirtschaft, wenn tatsächlich niemand mehr ausgäbe als er hat?
  • Wo und für wie viel Geld würden die Menschen Arbeiten wenn sie keinen Job bei Nike, Wallmart, etc. hätten? ( siehe WP: Sweatshop)

Super film.

p.s.: Einige der  Songs von der Truppe gibt es hier und noch ein paar sachen  hier.

Warum kann man…

… eine Wurzel berechnen indem man einen float einfach um ein Bit nach rechts schiftet?

float InvSqrt(float x)
{
    float xhalf = 0.5f*x; 
    int i = *(int*)&x; // get bits for floating value
    i = 0x5f3759df - (i>>1); // gives initial guess y0
    x = *(float*)&i; // convert bits back to float
    x = x*(1.5f-xhalf*x*x); // Newton step, repeating increases accuracy
    return x;
}

 Chris Lomont sich das mal angesehen und seine Erklärung hab ich verstanden.

Was diese Stelle tut:

    int i = *(int*)&x; // get bits for floating value
    i = 0x5f3759df - (i>>1); // gives initial guess y0
    x = *(float*)&i; // convert bits back to float

Ist total cool. das Bitmuster des floats wird einfach als long interpretiert - was nichts weiter bedeutet, als das die Teile des Floats, Vorzeichen, Mantisse und Exponent jetzt halt nebeneinander in einem Bitfeld liegen. Wenn man dieses Bitfeld jetzt nach rechts schiftet dann hat man das effektiv eben auch mit jedem der Bitfelder gemacht. Wenn man dann dieses Bitmuster noch etwas manipuliert, indem man es mit einer Korrekturkonstante vermurkst die die Fehler durch das hereinschiften von werten aus der Mantisse in den Exponent minimieren, dann hat man eine tolle Annäherung.

Und diese Annäherung erlaubt es mit nur einem Schritt nach  Newton zu einer sehr guten Näherung an die Quadratwurzel zu kommen.

Rockig.

Vor allem finde ich es cool, wie die Hacker hinter diesem Algorithmus ihn gefunden haben. Das konnten sie nämlich nur machen, weil sie genau wussten wie ein float tatsächlich implementiert ist - einem Wissen das die meisten Hacker heute nur noch theoretisch haben - aber nicht so genau das sie dieses Format auch mal so ohne weiteres für so einen fiesen Trick missbrauchen können.

In diesem Sinne: Aus der Geschichte lässt sich viel lernen. :-)

Eine Kulturelle Referenz

ist etwas das man nur versteht, wenn man "IN" ist.

Also in einer Gruppe, die die Sprache auf die sich das "Referenzwerk" bezieht.

 Kunst in diesem Sinne.

Total cool.

p.s.:  LOLCats rult natürlich nicht soo, aber...  noch einer

  • Posted: 2008-06-01 22:00 (Updated: 2008-06-01 22:28)
  • Author: dwt
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Liquid Democracy

Heute hat mich Bernd auf diesen coolen Wikipedia-Artikel hingewiesen:  Proxy Voting. Dort wird das was wir uns bei der Piratenpartei Berlin als Liquid Democracy vorstellen sehr schön beschrieben - insbesondere auch mit vielen Beispielen wo das schon angewendet wird.

Spannend finde ich auch das ein paar Leute wohl gleich versucht haben das in der Wikipedia einzuführen - erst mal ohne Erfolg.

 Aber die Diskussion darum ist sehr lesenswert.

Über Fehlermeldungen aus alten Tagen

.. bin ich mal wieder in  Wards Wiki gestolpert.

Lovely. :-)

Wie man die Löschen Taste implementiert

sag ich heute nicht, aber dafür welch hervorragenden Podcasts ich gerade gehört habe:

  •  Energiesparhäuser Hochspannender Einblick was die Haustechnik so her gibt und wie ähnlich sie der Computertechnik ist.
  •  Hubschrauber Wie eine Voraussage über einen Hubschrauberabsturz (wahre Geschichte) ein Leben verändert.

Beides hoch spannend. :-)

cu Martin

Mein Name ist Martin und ich bin ein Pirat

Denn das worum es heute geht ist die Frage wer die Kultur von Morgen kontrolliert.

Die die es heute noch tun - oder die die sich gerade anschicken diese Kontrolle zu unterlaufen?

Die Wissenschaftler, die Privatmenschen, die Berufsausübenden, die Künstler - alle, die jetzt nicht mehr durch einen Engpass (auch Firma genannt) davon abgehalten werden können ihren Sermon zu veröffentlichen.

Manchmal werden diese Menschen Blogger genannt, aber es geht um etwas viel größeres.

Unsere Kultur. Was wir daraus machen. Wie wir sie machen.


Das ist in etwa die Meinung von  Rickard  Falkvinge die er in  immer wieder Vertritt.

Heute kriegt er erst mal meine Zustimmung. An die Kritik mache ich mich Später.

Den Mobile Monday

 hab ich gerade besucht.

Und ich muss sagen: "I am not impressed."

Obwohl nahezu alle anwesenden Deutsche waren, wurden "natürlich" alle Vorträge auf Englisch abgehalten. Sehr Hipp, aber leider auch in sehr brüchigem Englisch das vieles Verstehen eher erschwerte. :/

Überhaupt das Verstehen. Wenn ich es recht betrachte, dann war das eigentlich kein Problem. Denn das Niveau der Vorträge war so tief, das selbst das gebrochene Englisch vieler Vortragender nicht wirklich am Verstehen der nicht vorhandenen Inhalte störte.

Was genau ist das also für eine Veranstaltung?

Eine IT-Second-Generation-Gründer-Blase trifft sich dort und präsentiert zum Teil ihre Ideen - aber auch Vertreter von größeren Firmen kommen vorbei (in diesem Falle Vodafone) um ihre Produkte zu zeigen. (Getragen wird das ganze von  DER Post (?), Nokia,  Sun, Jamba...

Und dann sind natürlich immer auch Event Sponsoren, hier Kyte und Device Anywhere die die Gelegenheit nutzten um wenigstens ein paar Leuten ihre Software bekannt zu machen.

Insgesammt erinnert mich das Stark an einen Spruch den  Bernd ( wunderschönes Bild) vor einiger Zeit einmal getätigt hat: "In Berlin funktioniert das so: Es gibt viel mehr Aktive die etwas cooles machen wollen, als Leute die sich das ansehen wollen. Daher gibt es die soziale Übereinkunft, das man immer zu den anderen Leuten geht wenn sie was machen und die dafür auch auf die eigenen Veranstaltungen kommen wenn man selber eine macht."

Well, genau so hat es gewirkt. Und eher uninteressant. Leider.

Den das Thema  User Centered Design ist sauwichtig und völlig unterbelichtet.

Peinlich fand ich auch, das ausgerechnet der Typ der Von Jamba da war den besten Vortrag über User-Centered design abgeliefert hat den der ganze Abend zu bieten hatte. :-/

Der Grund wieso ich eigentlich hingegangen bin, nämlich der Vortrag von Jan Mühlig ( von Relevantive) ist leider ausgefallen. Wirklich schade. Ich bin sicher er hätte noch am ehesten etwas relevantes sagen können.

Warum jeder überall das gleiche Passwort verwendet …

… wo doch jeder weiß wie unsicher das ist?

Dabei ist dass Problem so klar: Niemand kann sich für jeden Account den man heute im Social Web anlegen muss eine neue Kombination aus Benutzername und Passwort merken.

Und es gibt mehrere Lösungen:

Microsoft (aber auch viele Andere) favorisiert Single-Sign-On - ein Server von Microsoft verwaltet die Benutzerdaten für alle Webseiten. Man meldet sich nur noch bei Microsoft an und alle anderen Sprechen nicht mehr mit einem selber, sondern nur noch mit Microsoft um festzustellen ob der der da rein will echt ist.

Super, nur noch ein Passwort - aber auch ein Punkt an dem alles schief gehen kann. Denn man muss dem Anbieter (Microsoft) vertrauen.

Apple hat eine Andere Lösung:  Keychain. Ganz Apple Typisch komplett in das System integriert und nicht nur eine Lösung für Webseite, sondern für jedes Authentifizierungsproblem.

Super, auch nur noch ein Passwort und keine zentrale Location der man Vertrauen muss (abgesehen von der Implementierung des Dienstes). Aber, wenn man mehrere Computer verwendet oder auch mal aus der Ferne auf eine Webseite zugreifen muss / möchte, hat man erst einmal verloren.

Und da habe ich heute die perfekte Lösung gefunden: Ein Javascript Bookmarklet das folgendes tut: Es verbindet ein konstantes Geheimnis (Master Password) mit einem Datum das für jede Webseite variiert (die URL oder den Namen der Seite) und jagt das Ergebnis durch eine  Kryptographische Hash-Funktion.

Das Ergebnis ist damit ein Passwort das für jede Webseite anders ist - aber das man sich nicht merken muss.

Das  Bookmarklet gibt es hier.  Und natürlich gibt es dafür auch eine Greasemonkey verschönerte Version für Firefox Benutzer. (Die Angenehmerweise auch auf dem iPhone funktioniert)

Ich verwende auf dem iPhone dieses Bookmarklet ( Als Backup gespeichert)

javascript:(function(){function%20hex_md5(s){%20return%20binl2hex(core_md5(str2binl(s),%20s.length%20*%208));}function%20core_md5(x,%20len){x[len%20%3E%3E%205]|=%200x80%20%3C%3C%20((len)%20%25%2032);x[(((len%20+%2064)%20%3E%3E%3E%209)%20%3C%3C%204)%20+%2014]%20=%20len;var%20a%20=%20%201732584193;var%20b%20=%20-271733879;var%20c%20=%20-1732584194;var%20d%20=%20%20271733878;for(var%20i%20=%200;i%20%3C%20x.length;i%20+=%2016){var%20olda%20=%20a;var%20oldb%20=%20b;var%20oldc%20=%20c;var%20oldd%20=%20d;a%20=%20md5_ff(a,%20b,%20c,%20d,%20x[i+%200],%207%20,%20-680876936);d%20=%20md5_ff(d,%20a,%20b,%20c,%20x[i+%201],%2012,%20-389564586);c%20=%20md5_ff(c,%20d,%20a,%20b,%20x[i+%202],%2017,%20%20606105819);b%20=%20md5_ff(b,%20c,%20d,%20a,%20x[i+%203],%2022,%20-1044525330);a%20=%20md5_ff(a,%20b,%20c,%20d,%20x[i+%204],%207%20,%20-176418897);d%20=%20md5_ff(d,%20a,%20b,%20c,%20x[i+%205],%2012,%20%201200080426);c%20=%20md5_ff(c,%20d,%20a,%20b,%20x[i+%206],%2017,%20-1473231341);b%20=%20md5_ff(b,%20c,%20d,%20a,%20x[i+%207],%2022,%20-45705983);a%20=%20md5_ff(a,%20b,%20c,%20d,%20x[i+%208],%207%20,%20%201770035416);d%20=%20md5_ff(d,%20a,%20b,%20c,%20x[i+%209],%2012,%20-1958414417);c%20=%20md5_ff(c,%20d,%20a,%20b,%20x[i+10],%2017,%20-42063);b%20=%20md5_ff(b,%20c,%20d,%20a,%20x[i+11],%2022,%20-1990404162);a%20=%20md5_ff(a,%20b,%20c,%20d,%20x[i+12],%207%20,%20%201804603682);d%20=%20md5_ff(d,%20a,%20b,%20c,%20x[i+13],%2012,%20-40341101);c%20=%20md5_ff(c,%20d,%20a,%20b,%20x[i+14],%2017,%20-1502002290);b%20=%20md5_ff(b,%20c,%20d,%20a,%20x[i+15],%2022,%20%201236535329);a%20=%20md5_gg(a,%20b,%20c,%20d,%20x[i+%201],%205%20,%20-165796510);d%20=%20md5_gg(d,%20a,%20b,%20c,%20x[i+%206],%209%20,%20-1069501632);c%20=%20md5_gg(c,%20d,%20a,%20b,%20x[i+11],%2014,%20%20643717713);b%20=%20md5_gg(b,%20c,%20d,%20a,%20x[i+%200],%2020,%20-373897302);a%20=%20md5_gg(a,%20b,%20c,%20d,%20x[i+%205],%205%20,%20-701558691);d%20=%20md5_gg(d,%20a,%20b,%20c,%20x[i+10],%209%20,%20%2038016083);c%20=%20md5_gg(c,%20d,%20a,%20b,%20x[i+15],%2014,%20-660478335);b%20=%20md5_gg(b,%20c,%20d,%20a,%20x[i+%204],%2020,%20-405537848);a%20=%20md5_gg(a,%20b,%20c,%20d,%20x[i+%209],%205%20,%20%20568446438);d%20=%20md5_gg(d,%20a,%20b,%20c,%20x[i+14],%209%20,%20-1019803690);c%20=%20md5_gg(c,%20d,%20a,%20b,%20x[i+%203],%2014,%20-187363961);b%20=%20md5_gg(b,%20c,%20d,%20a,%20x[i+%208],%2020,%20%201163531501);a%20=%20md5_gg(a,%20b,%20c,%20d,%20x[i+13],%205%20,%20-1444681467);d%20=%20md5_gg(d,%20a,%20b,%20c,%20x[i+%202],%209%20,%20-51403784);c%20=%20md5_gg(c,%20d,%20a,%20b,%20x[i+%207],%2014,%20%201735328473);b%20=%20md5_gg(b,%20c,%20d,%20a,%20x[i+12],%2020,%20-1926607734);a%20=%20md5_hh(a,%20b,%20c,%20d,%20x[i+%205],%204%20,%20-378558);d%20=%20md5_hh(d,%20a,%20b,%20c,%20x[i+%208],%2011,%20-2022574463);c%20=%20md5_hh(c,%20d,%20a,%20b,%20x[i+11],%2016,%20%201839030562);b%20=%20md5_hh(b,%20c,%20d,%20a,%20x[i+14],%2023,%20-35309556);a%20=%20md5_hh(a,%20b,%20c,%20d,%20x[i+%201],%204%20,%20-1530992060);d%20=%20md5_hh(d,%20a,%20b,%20c,%20x[i+%204],%2011,%20%201272893353);c%20=%20md5_hh(c,%20d,%20a,%20b,%20x[i+%207],%2016,%20-155497632);b%20=%20md5_hh(b,%20c,%20d,%20a,%20x[i+10],%2023,%20-1094730640);a%20=%20md5_hh(a,%20b,%20c,%20d,%20x[i+13],%204%20,%20%20681279174);d%20=%20md5_hh(d,%20a,%20b,%20c,%20x[i+%200],%2011,%20-358537222);c%20=%20md5_hh(c,%20d,%20a,%20b,%20x[i+%203],%2016,%20-722521979);b%20=%20md5_hh(b,%20c,%20d,%20a,%20x[i+%206],%2023,%20%2076029189);a%20=%20md5_hh(a,%20b,%20c,%20d,%20x[i+%209],%204%20,%20-640364487);d%20=%20md5_hh(d,%20a,%20b,%20c,%20x[i+12],%2011,%20-421815835);c%20=%20md5_hh(c,%20d,%20a,%20b,%20x[i+15],%2016,%20%20530742520);b%20=%20md5_hh(b,%20c,%20d,%20a,%20x[i+%202],%2023,%20-995338651);a%20=%20md5_ii(a,%20b,%20c,%20d,%20x[i+%200],%206%20,%20-198630844);d%20=%20md5_ii(d,%20a,%20b,%20c,%20x[i+%207],%2010,%20%201126891415);c%20=%20md5_ii(c,%20d,%20a,%20b,%20x[i+14],%2015,%20-1416354905);b%20=%20md5_ii(b,%20c,%20d,%20a,%20x[i+%205],%2021,%20-57434055);a%20=%20md5_ii(a,%20b,%20c,%20d,%20x[i+12],%206%20,%20%201700485571);d%20=%20md5_ii(d,%20a,%20b,%20c,%20x[i+%203],%2010,%20-1894986606);c%20=%20md5_ii(c,%20d,%20a,%20b,%20x[i+10],%2015,%20-1051523);b%20=%20md5_ii(b,%20c,%20d,%20a,%20x[i+%201],%2021,%20-2054922799);a%20=%20md5_ii(a,%20b,%20c,%20d,%20x[i+%208],%206%20,%20%201873313359);d%20=%20md5_ii(d,%20a,%20b,%20c,%20x[i+15],%2010,%20-30611744);c%20=%20md5_ii(c,%20d,%20a,%20b,%20x[i+%206],%2015,%20-1560198380);b%20=%20md5_ii(b,%20c,%20d,%20a,%20x[i+13],%2021,%20%201309151649);a%20=%20md5_ii(a,%20b,%20c,%20d,%20x[i+%204],%206%20,%20-145523070);d%20=%20md5_ii(d,%20a,%20b,%20c,%20x[i+11],%2010,%20-1120210379);c%20=%20md5_ii(c,%20d,%20a,%20b,%20x[i+%202],%2015,%20%20718787259);b%20=%20md5_ii(b,%20c,%20d,%20a,%20x[i+%209],%2021,%20-343485551);a%20=%20safe_add(a,%20olda);b%20=%20safe_add(b,%20oldb);c%20=%20safe_add(c,%20oldc);d%20=%20safe_add(d,%20oldd);}return%20Array(a,%20b,%20c,%20d);}function%20md5_cmn(q,%20a,%20b,%20x,%20s,%20t){return%20safe_add(bit_rol(safe_add(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Rechtstaat und Demonstration

Ist schon etwas her, aber  fand ich trotzdem total spannend.

Immerhin, wer weiß wer demnächst noch alles demonstrieren muss?

Das Internet an Frau Merkel

 Das internet schrieb einen Brief

!!1!!!!(elf)!!!1!!!

Pavel bringt es einfach auf den Punkt.

(via  fefe,  frank)

BZR -> SVN

Puah. Nach viel Gefrickel hab ich es endlich zum laufen gebracht.

Jetzt kann ich mit bzr von svn auschecken, lokal arbeiten (mit voller historie) und auch wieder comitten.

Was mich beim letzten mal? noch aufgehalten hatte war ein Bug, der in der neuesten Version zwar gefixt ist - aber man musste zusätzlich noch die ~/.bazaar/subversion.conf wegschmeißen.

Ach ja, und einen neuen Branch vom Subversion machen, das  rebase Plugin installieren und mit cd $NEW_BRANCH_LOCATION && bzr replay $OLD_BRANCH_LOCATION -r $REVISIONS_TO_GET die alten Patches holen.

Eigentlich ganz einfach wenn man es mal raushat. Und dann kann man das auch von dort aus in den SVN comitten.

Yeah. (Danke an  Jelmer Vernooij für die Hilfe beim fixen der Probleme)

Das neue Fazit: BZR: gut GIT: gut HG: kann bisher noch nicht ins SVN comitten - aber immerhin  arbeitet da jetzt jemand dran.

Bleibt noch den bzr hg modus auszuprobieren ob ich damit ins subversion comitten kann.

  • Posted: 2008-04-27 14:43 (Updated: 2008-04-27 14:48)
  • Author: dwt
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Programme sind auch nur eine Sprache

Das wissen wir ja alle - sind schließlich Informatiker.

Und Programme sollte man analysieren, damit man sich darüber im Klaren ist was sie tun.

Und aus Programm == Sprache folgt damit das man auch Sprache genau analysieren sollte, damit man versteht was sie tut.

Und das macht  MaHa hervorragend im Chaosradio 81.

Geil...

Wuala vs. Tahoe

 Wuala und  Tahoe sind zwei technisch ähnliche Systeme mit dem gleichen Ziel: Sicher Online Dateien tauschen und speichern können.

Und das Verteilt, Verschlüsselt, Dateisystemsemantik. Als Modell haben sich beide ein Verschlüsselungs und Rechtesystem ausgedacht die ein Friendt-to-Friend Netzwerk möglich machen - also ein Netzwerk in dem man alles einstellen kann was man möchte, aber mit der Sicherheit, das nur derjenige dem man das erlaubt hat die Daten sehen kann.

Naja, eigentlich ein etwas unfaierer Vergleich.

Denn, hinter Wuala steht ein Startup, eine Firma also die jede Menge Geld in den Aufbau des Netzwerkes steckt (Interessanterweise handelt es sich dabei um eine  Ausgründung aus der ETH Zürich. Das erlaubt es dem Netzwerk jedem Benutzer erst einmal 1 Gigabyte Speicherplatz zu schenken (und ein weiteres für jeden Benutzer den man wirbt) und eben auch mittels zentraler Server, die Benutzung das Projekt vor allem am Anfang enorm zu beschleunigen und damit eine bessere User Experience zu bieten.

Auf der anderen Seite ist  Tahoe ein reinrassiges Open Source Projekt.  Buildserver,  Repositories ( Darcs), Trac... alles da.

Dafür ist das Programm noch deutlich unfertig. Immerhin gibt es am Anfang einen schönen Login Dialog - aber das war es auch erstmal.

Ah well, die Entwickler im IRC-Kanal #tahoe sind jedenfalls sehr hilfreich und nett - und der größte Teil des Projekts ist in Python geschrieben. Das ist doch schon mal was.

:-)

OpenWRT

Funkt.

Jetzt endlich sogar kabellos verbunden mit meiner restlichen Infrastruktur.

Schon spannend was das System alles an Paketen mitbringt.

  • Aircrack-ng
  • Aircrack-ptw
  • etc...

Die volle Ausstattung um Unsinn zu treiben. :-)

Dazu noch die Pläne der Freifunker, einen La Fonera Router mit Notebook-Baterien im Rucksack liegen zu haben, der Mesh und gleichzeitig vorhandene Netze Attakieren öffnen kann...

:-)

Leider kann das gegenwärtige OpenWRT noch keinen AdHoc Modus gleichzeitig mit etwas anderem anbieten (sonst könnte der Accesspoint bis zu 4 Netzwerke gleichzeitig anbieten) so dass es nicht möglich ist, das er über ein Normales WLAN Netz sein Internet bezieht und diesen dann über das Mesh weiter gibt.

Andererseits gibt es den  La Fonera Pack, der auf das normale Fonera zusätzlich zu der Fonera Dienstleistung noch das Meshing anbietet.

Also muss es wohl doch irgendwie gehen.

Nur wie?

Freifunk

Ha!

Es Funkt. Frei.

Naja fast. Jedenfalls funkt das  OpenWRT schon mal. An dem  Freifunk arbeite ich noch.

Immerhin gibt es ein paar Straßen weiter wohl noch weitere 3 Leute die Freifunk machen. Interessanterweise wohl auch immer gleich sowohl  OLSR als auch  B.A.T.M.A.N..

Na mal schaun wie das läuft. Auf dem  Fonera soll ja zusätzlich auch noch FON als Dienst laufen.

Ah well, schaun mer mal.

Wenn die Hardware tatsächlich an Hitzeproblemen verstirbt, muss ich halt ein neueres Modell nachbestellen.

Wer, wer, wer, wer, wer hat uns verraten?

HG, BZR und GIT

(zu  Hotaka)

Well, am WE hab ich mich mit  Felix gerade über Versionskontrollsysteme und unsere Experimente mit  HG unterhalten, als mich jemand 'von der Seite angemacht' hat, dass doch wohl im Moment alle Welt weg von HG und hin zu  GIT wechseln würde.

Well, das konnte ich so nicht glauben, aber ich wollte mir die verschiedenen Tools dann doch mal anschauen - vor allem in Hinsicht auf  SVN Kompatibilität - denn ich setze SVN sowohl für meine  Arbeit, also auch für mich Privat ein.

Na, denn ma auf zu dem Vergleich:

GIT

... hab ich mir als erstes dran genommen, und bin erst mal dran gescheitert, das das perl-script, dass den SVN-Modus macht via Fink natürlich nicht mit meiner Installation zusammenwollte, weil diese alten Perlhacker natürlich alle davon ausgehen, das Perl in /usr/bin/perl liegt. Well, tut es bei mir nicht, bzw, in /usr/bin liegt eine alte version von Perl, die eine bestimmte Library nicht enthält, die aber das Skript benötigt. ARGH! Also erst mal einen Patch zusammengebaut und an den Maintainer geschickt der das auf /usr/bin/env perl ändert. Oh well.

Danach war aber eigentlich alles dandy, bis auf die Tatsache, das ich trotz längerem nachlesen ums verrecken nicht verstanden habe, welchen Sinn diese komische Staging-Area "Index" haben soll, die man bei GIT immer zuerst mal auffüllen muss, bevor man sie Comitten kann.

Well, GIT is powerfull - aber für meinen Geschmack zu sehr an den Geschmack von Herrn Torvalds angepasst. Mag ja sein das er nur mit inkonsistenten und komplizierten Kommandozeilenoptionen effizient arbeiten kann. Ich jedenfalls hab was besseres verdient. Ausserdem erzeugt es bei mir Ablehnung wenn Herr Torvalds aus seiner Göttlichen Eingebung sämtliches anderes für Mist erklärt und dann etwas neues macht was deutlich komplizierter ist als die anderen - ohne das klar wird, wieso diese Komplexität der richtige Default ist und man nicht das Einfache zum Default machen kann, um das komplizierte als Option anzubieten.

Fazit: Funktioniert, push und pull zum SVN server waren kein Problem und das ist schon mal ein starkes Stück. Beindruckendes Tool, dass aber auch viel Ablehnung in mir erzeugt.

 BZR

... war dann der zweite Kandidat, der nicht mehr viel Langsamer daherkommt als die anderen beiden (allerdings auch nicht zacko schnell). Allerdings, gibt es eine nette Extension die das Kommando shell hinzufügt. Das ist nett, denn dann hat man eine native Shell in bzr und hat superschnelle reaktionen, Tabvervollständigung überall, etc.

Der Checkout aus SVN hat auch prima geklappt (die Anfangsschwierigkeiten hatte ich vor einem halben Jahr, als ich mir die SVN-Python-Bindings selber bauen musste. ARGH war das ein Kampf.) Jetzt hatte ich sie aber schon und mir auch schon die notwendigen Wrapper-Skripte gebaut die die Library dann halt noch dazuladen.

Well, was soll ich sagen: pull vom SVN war hervorragend, lokales arbeiten auch, aber das Push.. das stirbt immer mit Fehler 175008 (ernsthaft!) und wirft mir dann noch an den Kopf das irgend eine property nicht angewendet werden konnte. Wenn er wenigstens sagen würde welche Property das Problem ist.. Aber naja.

Fazit: Sehr poliert. Gerade im Vergleich zu meinem letzten Test ist die Dokumentation viel besser geworden, das ganze Tool wirkt durchdacht. Vor allem der Output der Kommandos hat mir gefallen, schön aufgeräumt und übersichtlich. Dann ist da natürlich die Tatsache das dieses Tool doch immer noch das einzige ist, das tatsächlich Verzeichnisse auch Versionieren kann und mit renames vernünftig umgeht. Ahh.... Endlich ohne scheu refaktorn. :-)

HG

... will ich eigentlich schon länger mal benutzen, aber es hat mir bisher immer nur zu ein paar kleinen Experimenten gereicht. Allerdings: Felix hat sich schon anstecken lassen und verwendet das jetzt nahezu ausschließlich.

Well, mein Testcase hat leider gar nicht Funktioniert. Einigen  Anmerkungen hatte ich entnommen das HG jetzt auch auf SVN zurückschreiben kann herausgefunden wie das geht, hab ich aber leider nicht. Oh well.

Fazit: Schnell, gute Bedienung und Python - aber ungeeignet um damit gegen SVN Repositories zu Arbeiten.

Fazit Fazit

So, dann bleibt mir also die Wahl: entweder GIT zu akzeptieren um damit gegen SVN zu arbeiten, oder aber den Bug in BZR zu finden um dann damit zu Arbeiten.

Vom Bauchgefühl her würde ich mich eigentlich lieber an BZR heranmachen. Mögen tue ich HG am liebsten, das hat einfach das einfachste Design und auch noch eine sehr gute Integration in das System - so öffnet es zum Beispiel standardmäßig gleich das System Merge-Tool (opendiff) anstatt CVS like Konflitkmarker in der Datei zu verstreuen.

So macht man dass.

BZR ist auf jeden fall mein zweiter Favorit - auch Python (kann ich also Hacken) und schön durchdacht - wenn auch manchmal etwas verbose zu bedienen (pull z.B. macht kein merge, aber er sagt einem dann das man statt pull merge machen müsste. ???)

GIT wirkt wie eine mächtige Kanone - ja man kann damit auch auf Spatzen schießen - ja danach wären sie tot - aber muss man sich das wirklich antun, das jeder normale Usecase ein wenig Komplizierter zu handhaben ist als mit den anderen Tools, nur damit man im zweifelsfall auch den Linux-Kernel mit dem gleichen Tool Maintainen kann?

Ich jedenfalls beantworte diese Frage für mich mit einem klaren nein. Und werde mich jetzt erstmal auf bzr und hg werfen.

Eine Schreibmaschine... sort of :-)

[http://de.wikiversity.org/wiki/Hauptseite Wikiversity]

Ist ein Schwesterprojekt der  Wikipedia.

Man sieht sich als eine Plattform zum gemeinschaftlichen Lernen, Lehren, Nachdenken und Forschen.

Könnte das der lang ersehnte nächste Evolutionsschritt der Universität sein? Das wie sie in 10 Jahren aussieht?

Mal genauer schauen. Morgen.

Aircrack auf dem iPhone

Will man sowas haben?

Wäre ja schließlich ein Hackerwerkzeug und damit verboten.

Nun, wer will da schon. Immerhin würde man damit ja schließlich normale WEP-Verschlüsselung in so etwa einer Minute entschlüsseln können.

Pah...

Aber  Ankucken ist ja nicht verboten.

:-)

Programmieren Lernen - mit Scheme?

Meine Freunden hat sich mal damit beschäftigt. Und da dachte ich, schauste doch mal was es da so gibt.

Klaro das große alte  SICP, der Großvater aller großartigen Programmierbücher mit Tiefgang. Gleichzeitig aber natürlich auch ziemlich Tief und für jemanden der sonst von Informatik nicht so viel Ahnung hat vielleicht zu viel.

Das sehen  andere  Leute auch so und daher gibt es inzwischen einen Nachfolger: Das  HTDP.

Well, die Haupt Kritik war eigentlich das das Buch zu viele Grundlagen in der Elektrotechnik verlange und zu tief in die Konstruktion von Computern hineingeht, dabei aber gleichzeitig zu wenig darüber erklärt wie man eigentlich ein größeres Programm aufzieht.

Und genau das wollten sie anders machen.

Gut fand ich dass Sie sich mühe geben jede ihrer Kapitel mit einem Rezept abzuschließen, in dem dann Dinge stehen wie "Mach dir erst Gedanken darüber was aus deinen Funktionen herauskommen muss bevor Du sie implementierst, damit Du Logikfehler besser finden kannst. - Schon mal ein guter Ansatz.

Dazu kommt durchweg eigentlich ein recht sauberer Programmierstil mit dem ich durchaus leben kann.

Was mir eher auf den Geist ging: Die ganze Zeit über predigen sie es, dass man zu jeder Funktion einen "Kontrakt" schreibt, der erklärt welche Typen man erhält und welche man zurückgibt.

Well, das ist ja ganz schön, aber entweder, soll man eine Sprache mit Typechecking nehmen, oder es lassen. Die Dokumentation ist zwar ganz nett - aber dann doch bitte so, dass man die Variablen so eindeutig benennt, das keine Typ-Unsicherheiten auftreten.

So sind die Kommentare (von denen sie pro Funktion mindestens drei bis fünf Zeilen haben wollen) nach der ersten Änderung einer Funktion nicht mehr aktuell.

:-(

Dazu kommt, dass der Klammernwald von Scheme, natürlich gerade für Anfänger schnell mal verwirrend wird und ohne Editor-Unterstützung gar nicht handhabbar ist. Andererseits: da gewöhnt man sich gleich daran kleine Funktionen zu schreiben...

Was ich auch merkwürdig finde ist, dass den studenten die wirkliche Freude eines  metazirkulären Interpreters vorenthalten wird. Da hat man sowas mit Scheme schon unter der Haube, und dann geht es irgendwann um den Interpreter und es werden lauter neue Datentypen eingeführt um etwas Scheme-Ähnliches darzustellen, dass dann nicht mal richtig interpretiert werden kann.

Habt ihr wirklich toll gemacht.

Generell hat das Buch weniger Tiefgang als das  http://www.htdp.org/SICP - vor allem weil es dazu natürlich die ganz hervorragenden  Video-Lectures gibt, die einfach nur begeisternd sind.

Fazit: Irgendwie hat das Buch schon Sinn - aber Begeistern kann es mich nicht. Mal schauen wie es meiner Freundin geht. :)

p.s.: Zum SICP gibt es noch einen Nachfolger,  SICM - Structure and Interpretion of Classical Mechanics. Das werd ich mir mal demnächst ansehen müssen. :)

Computational Thinking

Was ist Informatik?  Jeannette Wing bringt es ganz hervorragend auf den Punkt:

Computational thinking is thinking recursively. It is parallel processing. It is interpreting code as data and data as code. It is type checking as the generalization of dimensional analysis. It is recognizing both the virtues and the dangers of aliasing, or giving someone or something more than one name. It is recognizing both the cost and power of indirect addressing and procedure call. It is judging a program not just for correctness and efficiency but for aesthetics, and a system’s design for simplicity and elegance.

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen - ausser vielleicht einem deutschen Begriff. Einen Perfekten Begriff habe ich noch nicht gefunden, aber einen Vorschlag: Informatisches Denken.

Was ist das eigentlich,

dass Betreiber von Geschäften so überwachungsgeil macht?

Zum Beispiel  dieser Eigentümer einer Diskothek. Der erstellt über jeden seiner Besucher ein komplettes Persönlichkeitsprofil, inclusive wann sie bei welcher Bedienung wie viel von welchen Getränken gekauft haben. Und natürlich von wann bis wann sie anwesend waren, woher sie kommen, welche Telefonnummer sie haben, etc.

Das Geilste: die Überwachten Club-Gänger werden dargestellt, als fänden sie das ganz toll. Schließlich müssen sie als Mitglied keinen Eintritt bezahlen und erhalten Zutritt zum Buffet.

Diese Daten werden ewig aufgezeichnet - die Bilder der Überwachungskamera 'nur' mindestens ein halbes Jahr auf dem Privatrechner des Eigentümers.

"Die wollen das doch genau so!" hört man den Betreiber quasi schreien.

Und was wenn er Windows benutzt und jemand bei ihm in das Rechnernetzwerk einbricht und die Daten alle stiehlt?

p.s.: Haben wir da jetzt nicht  ein Grundrecht auf Datenintegrität?

Connect the Dots

"You can only connect the dots looking backwards, never looking forward." -- Steve Jobs

Sagt er  hier.

Geiler Vortrag.

Darf's ein neuer Lampenschirm sein?

Ob Ikea wohl bald pleite geht?

So jedenfalls  malt Freitag die Zukunft in der jeder Zuhause einen 3D-Drucker stehen hat, der fast beliebige Altagsgegenstände (inklusive Elektronik) herstellen kann.

Klingt gut nicht?

Naja, bis man sich klar wird, das die angestrebte Selbstreproduktion dieser Geräte natürlich bedeutet das sie ihre Einzelteile selbst herstellen können. Zusammenschrauben muss sie immer noch der Mensch der ehrfürchtig vor dem Gerät sitzt.

Spannend finde ich das aber schon. Im Dunstkreis des CCC ist schon länger davon zu hören, das die (wieder) immer mehr zunehmenden Hardware-Hacker jetzt auch Rapid-Prototyping Maschinen selber bauen können. Und das für so etwa 200-3000 € - je nach Anspruch und Bastelkenntnis.

An den Durchbruch der Produktionsmittel Zuhause glaub ich zwar noch nicht - aber wenn man doch mal mit Aliens kommunizieren will, dann ist heute immer noch die Idee, Selbstreproduzierende Satelliten loszuschicken die beste. Die könnten dann nämlich mit möglichst viel lokalem Speicher die Kunde über unsere Kultur quasi in einem gigantischen "Turnschuhnetz" in fremde Sternensysteme bringen - und umgekehrt.

Da wäre eine erste sich selbst reproduzierende Maschine natürlich schon ein ganz guter Start...

Spannende Wikipedia-Artikel über die ich beim Schreiben gestolpert bin:  Alternative Biochemien (engl),  Exopolitik (engl),  Pansperma (engl)

Schöne Podiumsdiskussion

 Gab es bei Heise zum Thema Filesharing.

Vertreten sind die Gegner und Befürworter von Filesharing.

Inklusive Jan Huwald - das freut mich natürlich als Pirat.

:)

Piraten aus "Mangel an Auswahl"

 Torrentfreak schrieb heute über  eine Studie der  Wiggin LLP  Wiggin LLP.

In der graphisch anspruchsvollen Studie stellt die Firma fest (unklar ist mir noch, wer sie Bezahlt hat) das das eingeschränkte Angebot einer der wichtigsten Gründe ist wieso Leute zu Piraten werden.

Ahem.

Na gut, ich finde es ja richtig wenn sich die Entertainement Industrie endlich auf ihren Hosenboden setzt und alle Inhalte (ja, auch die Alten) im Netz verkauft.

ABER

Ich vermisse hier ein ganz wesentliches Argument: Filesharing machen zuallererst die Leute die Zeit haben, aber wenig Geld. Diese Leute (Jugendliche & Studenten z.B.) waren und sind aber ein ganz wesentlicher Markt für die Entertainment Branche.

Davon abgesehen bin ich als Pirat natürlich noch der festen Überzeugung, das unser Land mehr freie Kultur braucht und auch bekommen wird.

Dazu aber später mehr.

YAY - ich bin auf der Apple Homepage

 Und zwar genau hier.

Na gut... das ich nur für  Novamedia arbeite und die Software trotzdem nur von mir Privat ist haben sie noch nicht hingekriegt, aber da Arbeite ich drann.

:)

Grundrecht per Verfassungsgericht

Das allgemeine Persönlichkeitsrecht ![...] umfasst das Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme.

Mehr im  Urteilsspruch des Bundesverfassungsgerichts.

Wow. Mir ist noch nicht ganz klar was für Auswirkungen dieses Gesetz alles haben wird.

Insbesondere die "Vertraulichkeit und Integrität" ist mir unklar. Mein Freund  Bernd formulierte das sehr schön: "Wenn StudiVZ öffentlich sagt das sie dein Profil an Werbetreibende verkaufen, dann gehört es zur Integrität der Plattform das diese Informationen Verkauft werden."

Großartig.

Na mal genauer durchlesen was das sagt.

In der Zwischenzeit:  Die Inspiration des Bundesverfassungsgerichts?.

Kirche Modern!

Jaja, das gibts!

 Ab jetzt kann man mit Gott auch Chatten!

Ha!

Und sogar in schick!

Me: Do you know Eliza?
God: Eliza -- also known as doctor, is the original psychiatrist program 
     developed by Joseph Weisenbaum at MIT in the 1960's.
Me: How fast you type!
God: I can reply to about  queries per hour.
Me: How many?
God: How many would you guess?
Me: NaN from your sentence.

:-)

Legalese und Babelfisch

Gefunden auf  Whatatop.com

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Was will uns der Autor damit wohl sagen?

Die Seite ist offenbar ein kleines Community-Projekt wo man Bilder hochladen kann ( einiges  davon  gefällt  mir  auch  ganz  gut)

Aber die Frage welche Rechte nun wer an diesen Bildern genau hat - die bleibt irgendwie offen. Persönlich habe ich ja die Vermutung, das der Text von einem Anwalt auf Spanisch geschrieben wurde um dann Maschinell oder mit wenig Verstand übersetzt zu werden.

Nun ja, bleibt er mir halt spanisch. :)

Trac als Homepage

(Zu  Amy Amy Amy)

Trac als Homepage hat sich für mich ja schon bewährt. Ein Wiki, eine Versionsverwaltung, Theoretisch auch noch Bug-Tracking (deaktiviert wg. Spammern) - was will man mehr.

Naja, einen Blog. Und da fängt das Problem dann auch schon an.

Traditionell sind Blogs alle in HTML oder mit merkwürdigen Wysiwyg-Editoren die nicht richtig funktionieren oder so beschränkt sind, das man darin gar nicht alles machen kann was man will (z.B. Source-Code highlighten. Noch dazu Objective-C!)

Ausserdem will ich das mein Blog sauber mit meinem Wiki Verlinkt ist und ich die normale Wiki-Syntax zum Bloggen verwenden kann.

Das mache ich bisher mit dem  TracBlogPlugin, nachdem ich früher mal mit dem  SimpleBlogPlugin eher... unzufrieden war.

Leider aber ist auch das TracBlogPlugin nicht perfekt. Zwar setzt es auf das  TracTags Plugin auf, das ganz excelent ist - aber leider bleiben einige schwächen.

  • History + Archiv ist mehr oder weniger nicht vorhanden
  • Kommentare gehen nicht.
    • Moderation derselben schon gleich gar nicht.
  • RSS-Feeds sind eher... nun ja, mit einigem Experimentieren kriegt man einiges hin, aber schön ist es nicht.
  • WeblogPings und Backlinks werden nicht unterstützt.
  • Blogrolls etc... alles von hand.
  • XMLRPC... Ah well.

Weiterentwickelt wurde das Plugin seit fast einem Jahr nicht mehr (ok, in  den letzten Tagen passiert wieder etwas, mal schauen wie das weiter geht)

Jetzt hatte ich mir schon überlegt [vielleicht selber Hand anzulegen], da stellt sich heraus, das schon jemand anderes deutlich entnervt war und das Plugin  FullBlog entwickelt hat.

Pro:

  • Feeds++
  • Kategorien (mit TracTags Unterstützung?)
  • Kommentare + Spamfilterung!
  • XMLRPC support

Cons:

  • Seiten sind nicht im normalen Wiki-Namespace (Aber man kann wohl hin und her linken)
  • Ich kann also nicht alle bestehenden Postings direkt übernehmen
  • Der Code malt (da er keine normalen Wiki-Seiten verwendet) direkt in der Datenbank herum. Gnah.

Mehr hab ich mir noch nicht angesehen. Aber eine vernünftige Blog-Integration für Trac wäre Gold wert. Will schließlich heute jeder haben, einen Blog. Ah well.

Eye in the Sky Projektideen:

  • Endlich mehr Blogging Features hier im Trac
  • Mehr Release Management Unterstützung
    • Upload von neuen Releases
    • App-Cast auto-generieren - mit Wiki-Seite für die Change-Notes
  • Buildserver wäre ein Traum - geht aber nicht solange ich auf Linux hoste und für den Mac Entwickle.

Diesen Freitag 17:00 Uhr treff ich mich mit  Felix und  Felix in der  Freitagsrunde und wir werden mal weiter beraten was wir mit Trac weiter machen. Wer Trac Hacken mag oder schon tut und dazukommen mag ist natürlich herzlich eingeladen. :)

Bei Mac Donalds

Nicht nur das es jede menge kranke  Mc  Donalds  Werbung gibt.

Noch viel kranker sind nur  die Leute die bei McDonalds einkaufen...

Geek-Humor

Schnell noch aus der Kategorie "Geek-Humor".

Für alle die die  Prometheus Seite noch nicht besucht haben.

Großartig.

Fone2Phone

Fone2Phone in Action My first complete piece of work for  Nova Media. I did this after working there for about a month.

 Fone2Phone allows you to have a one stop solution to transferring everything from your cell phone to your macintosh. From there on you can either put it on your iPhone or iPod (Touch), just use it on your System or sync it to a different cell phone.

As far as the technology is concerned Fone2Phone is a subset of our more capable application  FoneLink which allows you to do all this and more. Check it out!

Skewed Lines Screen-saver

Screenshot of the SkewedLines Screensaver Just two days ago I watched the episode  Wie man sich täuschen kann of  Quarks und Co. (Which has a very nice  Video Podcast - by the way)

They had this beautiful illusion - but in an animated form, which I have never seen before.

Well, after two hours, I had a screen-saver running and really like the results.

So, here you go too. :)

God wrote in Lisp-Code!

Supreme Geek-Unterhaltung aus dem Vortrag 50 of 50?.

 download - mp3 (von  Prometheus Music)

Kathy Sierra - Didaktik für Reiche

… und wem es reicht, von Lehrenden ständig für dumm verkauft zu werden.

Endlich mal jemand, der das, was wir aus Computerspielen und Psychologie gelernt haben, zu einem schlüssigen Didaktik-Konzept zusammenbringt und auf ernsthafte Themen anwendet!

Und das beste - sie bringt ihre Theorien und deren Anwendungen in diesem wundervollen Podcast (von der OOPSLA) auch noch auf den Punkt!

Yeah.

 download - mp3

p.s.:  Kathy Sierra hat nicht nur die  Head First-Serie bei O'Reilly mitgestaltet, sondern auch einen  Blog den sie leider aufgegeben hat, nachdem ein paar Idioten sie auf ihrem Blog aufs Korn genommen haben - bis hin zu äusserst graphischen Drohungen. :-(

Hoffentlich fängt wieder zu Bloggen an - und ich bin sicher, dass jede e-mail hilft!

50 of 50

 Guy Steele kennt man ja.  Richard Gabriel schon weniger.

Wenn die beiden aber  zusammen einen Vortrag auf der OOPSLA halten - dann sollte man zuhören.

Richtiges, echtes, Geek-Kabarett.

Vergessene Objective C-Möglichkeiten

Da gibt es doch tatsächlich in Objective C die Möglichkeit, jederzeit eine Klasse unter einem anderen Namen zu importieren.

Nice.

@compatibility_alias MyShortClassName MyVeryLongClassNameThatIDontWantToTypeEveryTime;

Von  Write a Screen Saver Part II

  • Posted: 2008-02-03 21:53 (Updated: 2008-02-03 22:10)
  • Author: dwt
  • Categories: code links
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Mehr Transparennz

Mehr Demokratie? = Dieser Gedanke trägt sich schon längere Zeit mit mir herum.

Unter Transparenz ist natürlich viel subsummiert. Dazu gehört natürlich die  Wikipedia. Ich finde aber Transparent-Macher wie  Udo Vetter mit dem "Law Blog" oder  Thomas Knüwer mit "Indiskretion Ehrensache" oder  Garr Reynolds mit "Presentation Zen" im Moment viel spannender.

Diese Leute sind für mich Kondensationskeime für die Transparenz die das Netz rein aufgrund der Tatsache schafft, das es so einfach ist und sich dann auch Leute finden die diese Möglichkeiten nutzen.

Für mich bedeutet das, das ich einen ganz anderen Einblick in den Berufsstand und die Denkweise dieser Menschen erhalten kann. Mir eröffnet sich die Möglichkeit zu verstehen was sie tun und wie sie denken.

Hoch spannend. Und meiner Meinung nach auch hoch politisch.

Future of Media

Anscheinend gibt es immer mehr Leute die die Zukunft unserer Medien relativ objektiv beurteilen können.

Besonders schön fand ich daher den sehr umfassenden Blick den  Gerd Leonhard auf die Zukunft der Medien wirft.

Hörenswert!

  • Posted: 2007-11-17 13:53 (Updated: 2008-02-13 21:29)
  • Author: dwt
  • Categories: links
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War mal wieder später gestern....

  • Posted: 2007-11-15 18:41 (Updated: 2008-02-13 21:29)
  • Author: dwt
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Die klassischen Qualitätsmedien

Ich möchte dringend jeden Leser bitten, ab jetzt keiner DPA-Meldung mehr zu vertrauen.

 Denn was der Stern und  viele andere Blätter da als DPA-Meldung abgedruckt haben, geht wirklich auf keine Kuhhaut:

Protest gegen den "Überwachungswahn"

Unter dem Motto "Freiheit statt Angst: Stoppt den Überwachungswahn" haben rund 50 Bürgerrechtsgruppen, politische Parteien und Vereine einen Protestmarsch durch Berlin organisiert. 2000 Menschen folgten den Aufruf, doch der Marsch wurde abgebrochen.

Rund 2000 Menschen haben am Samstag in Berlin gegen eine Verschärfung von Sicherheitsgesetzen protestiert. Der Demonstrationszug setzte sich am Nachmittag unter dem Motto "Freiheit statt Angst: Stoppt den Überwachungswahn" am Brandenburger Tor in Bewegung, teilte eine Polizeisprecherin mit. Der von rund 20 Bürgerrechtsorganisationen und politischen Gruppen organisierte Protestmarsch wurde nach Veranstalterangaben von der Berliner FDP- Fraktion, der Berliner Linken und dem Grünen-Bundesvorstand unterstützt.

Polizei werden Übergriffe vorgeworfen

Der Protestumzug blieb allerdings nicht friedlich: Acht Festnahmen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und ein verletzter Polizist waren die vorläufige Bilanz der Ordnungshüter. Die Veranstalter, die der Polizei Übergriffe vorwarfen, brachen die am Brandenburger Tor gestartete Demonstration auf Höhe der Friedrichstraße ab.

Um mal  Netzpolitik.org zu zitieren:

Der kurze Text wimmelt nur so von Fehlern. Es waren mehr als 50 Organisationen, die zur Demonstration aufgerufen haben. In der Einleitung schrieben sie die Zahl auch korrekt. Es waren nach Polizeiangaben 8000 Menschen, was später gegenüber Heise auf 15.000 Menschen ausgeweitet wurde. Und die Veranstalter haben die Demonstration nicht abgebrochen, sondern der “schwarze Block” hat zum Schluss seinen Austritt aus der Demonstration erklärt. Das ist was ganz anderes.

Also bitte. Aus der Tatsache, dass diverse andere Blätter das unverändert und textgleich gebracht haben, schließe ich, dass das entweder die Original-DPA-Meldung war oder dass die Kollegen voneinander abschreiben, ohne die korrekte Quelle zu nennen.

Da ich letzteres dann doch nicht glauben kann, hat es wohl die DPA versaut.

Also Fazit: DPA: Bad, STERN: Bad, Taz:  Good, Netzpolitik.org:  Good

Seufz. Kann man wirklich nur hoffen, dass diese Käseblätter dem Dahinschmelzen der Werbebudgets in den klassischen Medien möglichst schnell zum Opfer fallen.

! Tanguera

Wie soll ich sagen - ich wollte meine Freundin zum Geburtstag ausführen, wir tanzen sehr gerne zusammen und in Berlin findet ausgerechnet zu ihrem Geburtstag eine Tanzshow erster Güte statt.  Tanguera, in der  Staatsoper Berlin, was man als Laie doch als Qualitätssiegel auffasst. ( Die Presse offenbar auch.)

Nun, dieser letzte Punkt ist offenbar leider problematisch. Denn: So gut war die Show nämlich nicht. Genau genommen war sie sogar überhaupt nicht gut. Leider.

Zuerst ein positiver Punkt: Die Tänzer und Tänzerinnen konnten tanzen. Immerhin.

Aber in 80 Minuten Vorstellung gab es:

  • überhaupt keine Variation in den Tänzen, ständig die gleichen (Hebe-) Figuren.
  • kein Gefühl in der Darstellung, ständig nur kühl die gleichen Tänze. Obwohl doch eigentlich Sex, Liebe und Tod ausgedrückt werden sollte. (Die beste Szene war noch, wie sich die drei Freunde auf die Nacht der langen Messer vorbereiten und mit ihren Stühlen Tango tanzen. Aber wieso bitte muss das der Höhepunkt des Ausdrucks sein?)
  • Nur eine Sängerin (!), die auch noch über ein Mikro gesungen hat. Wofür bitteschön hat die ihre Ausbildung gemacht?
  • Alle Musik sonst aus der Dose. Na toll. Spart sicher Kosten, keine Musiker anzustellen.
  • Keine Dia-Projektion mit Übersetzungen der spanischen Texte oder irgend eine andere Hilfe für die Zuschauer. (Obwohl, so war es deutlich einfacher, vollends aus der Handlung auszusteigen.)

Ich könnte noch weiter meckern. Aber ich spare es mir ab hier. Jedenfalls bin ich ob solcher Produktionen nicht überrascht das es den Opernhäusern in Deutschland beständig immer schlechter geht.

Oh doch, eine Sache fand ich gut. Immerhin sind wir, im Gegensatz zu fast allen anderen Gästen, nicht beim Ticketpreis so übel abgezogen worden. Finden wir jedenfalls.

Unsere Empfehlung? Nicht anschauen. Lieber ein  YouTube-Video anschauen, da sieht man sogar fast noch mehr Tango und der schreckliche Rest fällt weg.

Tja, schade um die alten Medien irgendwie.

  • Posted: 2007-07-19 21:42 (Updated: 2007-08-25 10:39)
  • Author: dwt
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  • Comments (0)

Wenn man Benutzerschnittstellen Misst...

... kommt sowas raus:

Problem Area 3: Mouse precision
The most preoccupying results of these benchmarks concerned mouse precision and efficiency: in these benchmarks (which measure both the time necessary to complete a series of precision tasks and the number of errors, and used the same mouse and mouse-pad for all tests), Windows Vista scored significantly worse than Windows XP. Windows Vista scored a Mouse Precision Error Coefficient of 0.52, compared with 0.40 for Windows XP, and 0.08 (!) for Mac OS X.

Das freut mich als Apple-User natürlich, vor allem aber finde ich es sehr wichtig, das Pfeiffer die Wichtigkeit von Kleinigkeiten sehr schön auf den Punkt bringt:

One of the most important aspects of User Interface Friction is that, while it may seem hardly noticeable, it shapes our overall user experience and can make the difference between a compelling product and an uninspiring one. Differences between two devices or programs may appear almost subliminal, but the user who compares both will notice them nonetheless, even if he or she could not explain why. Conversely, the sum of little, seemingly insignificant improvements add up and will make the difference between an excellent device and a lesser one.

iTunes ohne DRM? Wieso nicht!

 Sagt sich jedenfalls die FSF.

Gefordert wird unter anderem, dass unabhängige Künstler ihre Musik im iTunes Store auch ohne DRM anbieten können.

Sie wollen die Unterschriftenliste mitsamt einer Jeckenkappe am 1. April bei Apple anliefern, sofern Apple sich bis dahin nicht rührt.

 -> Zur Unterschriftenliste

Was ist ein Hotel?

Zuerst mal eine gute Absteige, vor allem für Wohlhabende Menschen, wozu bekanntlich auch oft Geheimnisträger gehören.

Als kleine Handlungsanweisung gibt es daher als Service vom CCC diesen Vortrag des 23C3:  Gäste-Überwachung in Hotels durch staatliche und private Schnüffler

Sehr Lehrreich, was die diversen Bananenrepubliken (wie Deutschland) so zu bieten haben.

Satire

Prophezeiung? = Eigentlich wollte ich mich ja mit  Culture Jamming beschäftigen, bin dabei aber völlig auf einer Kleinigkeit hängen geblieben:

Das amerikanische Satiremagazin "The Onion" hatte 2001, zu Bushs Wahl, den schönen Artikel  Bush: 'Our Long National Nightmare Of Peace And Prosperity Is Finally Over' geschrieben. Der Artikel zieht wie es sich für ein Satiremagazin gehört voll vom Leder.

 Konnte ja keiner Wissen das Bush das direkt als Regierungserklärung verwendet. :( (Jemand hat den Artikel mit Links auf all die tatsächlichen Ereignisse hinterlegt)

Was ist der Iran?

Muss ja nicht stimmen, aber man gewinnt doch  ob der Aktionen der Amerikaner den Eindruck, das sie in den Iran einmarschieren wollen.

Naja, da interessiert man sich natürlich für das Land und siehe da,  der BBC hat eine gute Dokumentation gedreht, die es bei Google Video gibt.

So mag man die öffentlich Rechtlichen Sender doch. :)

Tchernobyl

Man macht sich ja immer keine echte Vorstellung davon wie es dort wirklich ausgesehen haben muss. Ich zum Beispiel dachte (tja so einfältig kann man sein) das der explodierte Reaktor selbstverständlich weit weg ist von allem was da heute immer noch benutzt wird.

 Tja, falsch gedacht. Der Reaktor im NEBENGEBEUDE wurde noch bis ins Jahr 2000 betrieben und überhaupt ist dieses ganze Kraftwerk verflucht klein! Wer da Arbeitet ist praktisch per definition tot. *schauder*  (Ein paar Bilder aus den Krankenhäusern dort.)

Immerhin schön, das man sich aufgrund des Web 2.0 dort schön umsehen kann.... :-/

Was ist Web 2.0?

Das Zentrum für digitale Ethnografie an der Kansas State University hat  dieses Video gemacht. Mir gefällts. :)

Die Autoren bitten die Diskussion  auf ihrer eigenen Seite zu führen.

Publication Industrie pulls a Phillip Morris

Wenn man mit guten Argumenten nicht mehr Weiterkommt, dann muss man eben anfangen zu lügen. Einsichtig, oder?

Die Gemeinschaft der wissenschaftlichen Verlage hat sich daher jetzt entschlossen das es an der Zeit ist "direkter" vorzugehen. Oder wie es Susan Spilka, Wiley's director of corporate communications ausdrückt, man habe zu defensiv über das Problem der freien Informationen geredet und sich zu viele Sorgen darüber gemacht sich präzise auszudrücken.

Oh Jeh.  Immerhin ist es rausgekommen.

Da soll mir noch jemand Sagen, dass Computerspiele nicht Lehrreich sind...

Die Marketingmaschine wurde kräftig gerührt, zu zwei Filmen zum Thema  Wie gewinnt man gewaltlos Konflikte gibts jetzt nämlich auch ein 'Lehr'-Spiel.

Die Idee find ich auf jeden Fall klasse. :)

Leider gibt's die Filme nicht zum Download - dabei sollte solches Lehrmaterial doch nun wirklich jedermann zur Verfügung stehen. Schade eigentlich, das an solchen Stellen nicht z.B. unsere Bundesregierung mal ein bisschen Geld investiert - ich fänd das zumindest gut.

Wunderschöne Fraktale

Xaos Mac Screenshot Endlich gibt es das Wunderbare Gnu Xaos mit einer schönen GUI für den Mac. Es ist der einzige mir bekannte Fraktalrenderer mit dem man in Echtzeit in das Fraktal hineinfliegen kann. (Übrigens auch mit einem Autopiloten....)

Sooooo schön....

 Gleich bei Macupdate. :)

  • Posted: 2007-02-09 16:56 (Updated: 2009-10-24 16:17)
  • Author: dwt
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Die Qualität der freien Medien

Wenn man die Nachrichten verfolgt, dann wird einem klar das jeden Tag irgendwo auf dieser Welt Krieg ist. Man bemerkt auch das die Chaosmeldungen nie abreißen und die Verluste hoch hoch und noch höher sind.

Dabei verpassen unsere ach so qualitätsgeladenen Medien doch glatt den eigentlichen Punkt dessen was passiert: Die Kriege werden weniger und es sterben immer weniger Menschen dabei.  Behauptet zumindest diese Studie. ( via TedBlog)

Na wenn das kein Grund für einen leisen Optimismus ist?

  • Posted: 2007-02-06 14:58 (Updated: 2007-02-06 14:59)
  • Author: dwt
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Militärische Logik.....

Vor etwa einem Jahr hab ich mich mit meinem Onkel (Uli) darüber unterhalten wie die USA und ihre Militärs arbeiten. Naja, er hat mich zerpflückt.

Um so mehr freut es mich das viele meiner Punkte  in diesem Text sehr schön aufgenommen werden. :)

Soziale Filter

Ich vertrete ja nun schon länger die Meinung, dass die alten Medien keine Chance gegen die Vielfalt und die Qualität des Internets haben. Begründen lässt sich das meiner Meinung nach damit, dass durch den  Long-Tail effekt so viel mehr Inhalte verfügbar werden, dass da eben auch mehr Inhalte guter Qualität verfügbar sind. Bei diesem Argument fehlt aber natürlich noch, dass diese guten Inhalte zwischen den unzähligen schlechten auch auffindbar sein müssen.

Und das ist die Aufgabe von Sozialen Filtern. :)

Persönlich kann ich mich nicht entscheiden ob ich den Ansatz von reddit oder von digg lieber mag - beide sind jedenfalls fürs erste brauchbar. ( Vergleich der Dienste)

Und was hab ich auch gleich damit gefunden:  Schöne Videos was die Russen mit ihren Kampfjets alles anstellen können (wow) und  was leute alles tun die von Scams so angepisst sind dass sie zurückpissen wollen. (Naja.... zwar ist das Lustig, aber als Selbstjustiz kann ich das natürlich nicht unterstützen).